Politik Die EU steht vor dem Scherbenhaufen ihrer ErweiterungspolitikDer politische Rückenwind für die Aufnahme neuer Mitglieder ist abgeflaut. Das geopolitische Argument dafür verblasst angesichts der Reformschwächen mehrerer Kandidaten sowie der internen politischen und ökonomischen Krisen der EU.von Von unserem Korrespondenten Oliver Grimm (Brüssel)
Politik Westbalkangipfel in Wien: Länder blockieren selbst ihren EU-BeitrittÖsterreich unterstützt weiterhin die Aufnahme in die EU, doch dafür muss auch die interne Blockade am Westbalkan aufgelöst werden. Ein Überblick.von Wolfgang Böhm
Politik Westbalkan-Konferenz in WienEuropaministerin Claudia Bauer (ÖVP) hofft auf einen Wegfall der Roaming-Gebühren am Westbalkan bis zum Sommer 2027. "Die Entlastung muss vor dem nächsten Sommer auch auf der Handyrechnung ankommen", sagte Bauer am Dienstag nach einem Treffen mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen der Westbalkan-Staaten in Wien. Bei der Konferenz ging es um konkrete Fortschritte im EU-Annäherungsprozess der sechs Länder.
Wirtschaft & Geld Steiermärkische Sparkasse schließt weitere Zukäufe nicht ausDie Steiermärkische Sparkasse übernimmt in Nordmazedonien eine weitere Bank. Vorstandschef Georg Bucher schließt eine weitere Expansion in Südosteuropa nicht aus, rechnet mit steigenden Zinsen und fordert mehr Tempo bei den EU-Beitritten von Westbalkan-Ländern.von Manfred Neuper
Politik "Mladić-Verherrlichung": EU-Kommissarin nicht nach SerbienDie Ehrung des vor wenigen Tagen gestorbenen bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladić in Serbien hat zu Spannungen zwischen dem Westbalkanstaats und der EU geführt. Wegen der "Verherrlichung" von Mladić in Serbien sagte EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos am Freitag einen für die kommende Woche geplanten Besuch in Belgrad ab. Der Präsident des EU-Beitrittskandidaten, Aleksandar Vučić, wies die Kritik zurück. Die Vorwürfe von Kos seien "dumm", sagte er.
Politik Meinl-Reisinger traf US-Außenminister RubioAußenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat am Dienstag ihren US-Amtskollegen Marco Rubio in Washington D. C. getroffen. Es sei ein "sehr gutes und substanzielles Gespräch" gewesen, erklärte sie anschließend in einem Online-Pressegespräch. Thematisch habe der Fokus auf den Entwicklungen im Westbalkan, in der Ukraine und im Nahen Osten gelegen. Über "divergierende Themen" wie den Internationalen Strafgerichtshof sei nicht gesprochen worden, über Zölle hingegen schon.
Politik Meinl-Reisinger mit Amtskollegen Rubio in vielen Punkten auf LinieÖsterreich wurde in den UNO-Sicherheitsrat gewählt. Außenministerin Meinl-Reisinger (Neos) thematisierte vorab den Westbalkan, die Ukraine und den Status quo im Iran-Krieg.von Thomas Golser
Wirtschaft & Geld Showdown im erbitterten Übernahmekampf um die Ex-BalkanhypoRBI hat vor maßgeblicher Frist bessere Karten, Sieg über slowenische NLB gilt als fast sicher. Die RBI hat sich laut eigenen Angaben bereits etwas mehr als 55 Prozent der Addiko-Anteile gesichert.