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Bakterien im Wasser: Entwarnung für Teile von Kärntner Gemeinde

Für weite Teile des Gemeindegebietes von Feldkirchen konnte nun Entwarnung gegeben werden. Einige Ortschaften müssen das Wasser aber weiter abkochen.

Aus einem Wasserhahn fließt Trinkwasser
© Adobestock/rcfotostock; Fotolia
In manchen Teilen von Feldkirchen konnte Entwarnung gegeben werden

Zu Beginn der Woche wurde bekannt, dass das Wasser in der Stadtgemeinde Feldkirchen mit E. Coli-Bakterien verunreinigt ist. Vor dem Konsum sollte es drei Minuten lang abgekocht werden. Die Causa zieht sich mittlerweile in die Länge. Bürgermeister Martin Treffner (ÖVP) konnte nun am Donnerstag zumindest teilweise Entwarnung geben. Es wurde von der Stadtgemeinde eine Karte ausgeschickt. Ortschaften wurden mit roten und grünen Linien gekennzeichnet. Im roten Bereich gibt es nach wie vor noch eine Warnung, der grüne Bereich ist freigegeben. „Bürgerinnen und Bürger müssen bitte im Plan nachschauen, ob sie betroffen sind“, heißt es seitens der Stadtgemeinde.

Wo muss man abkochen, wo nicht?

Weiterhin abgekocht werden muss das Wasser in den rot markierten Versorgungsbereichen. Das sind Albern, Briefelsdorf,
Farcha, Fasching, Gradisch, Hart, Kallitsch, Klein St. Veit, Kreuth, Maltschach, Mattersdorf, Nassweg, Niederdorf, Persching, Radweg, Sittich, St. Martin und Zingelsberg.

Für weite Teile Feldkirchens gibt es Entwarnung: Laut Versorgungsplan der Stadtgemeinde kann das Leitungswasser im städtischen Netz einschließlich Waiern, St. Stefan und Krahberg wieder ohne Abkochen verwendet werden. Freigegeben sind auch die eingezeichneten Versorgungsbereiche rund um Poitschach, Powirtschach, Seitenberg, Feistritz, Haiden und St. Ulrich sowie Lendorf, Guttaring, Tschwarzen, Dietrichstein und St. Ruprecht. Die Freigabe umfasst außerdem zahlreiche südliche und südwestliche Bereiche, darunter Rabensdorf, Buchscheiden, Rottendorf, Markstein, Prägrad, Glanhofen, Tramoitschig, Stocklitz, St. Nikolai Leiten und Pernegg.

Achtung in Laboisen, Lind und Oberglan

Besondere Aufmerksamkeit ist in Laboisen sowie an den Übergängen bei Lind und Oberglan geboten: Dort liegen rote und grüne Leitungsabschnitte nahe beieinander. Da der Plan einzelne Versorgungsleitungen und keine geschlossenen Ortsgebiete kennzeichnet, ist eine pauschale Zuordnung sämtlicher Haushalte einer Ortschaft nicht möglich. Bei Unklarheiten zur eigenen Adresse sollte als Vorsichtsmaßnahme das Wasser weiterhin abgekocht werden.

Gemeinde beobachtet Entwicklung

„Die Stadtgemeinde Feldkirchen steht in laufender Abstimmung mit den zuständigen Stellen. Die Entwicklung der Trinkwasserqualität wird weiterhin genau beobachtet und die Bevölkerung über sämtliche weiteren Maßnahmen und Untersuchungsergebnisse umgehend informiert“, heißt es abschließend in der Aussendung.