Turnauer SPÖ zieht positive Bilanz und hat 2027 einiges vor

15 fast fertige, neue Wohnungen, ein neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr, neue Kabinen für den Fußballverein, erneuerte Trinkwasserversorgungsleitungen, die Einführung einer „Fairteiler“-Station und die Gründung einer Energiegenossenschaft gemeinsam mit Aflenz und Thörl: 2026 hat sich in Turnau bereits einiges getan. Dementsprechend zufrieden zog Bürgermeister Stefan Hofer gemeinsam mit seinem SPÖ-Team zum Start in den Herbst Bilanz.
Rathaus neu gestaltet
„Seit über einem Jahrzehnt dürfen wir in Turnau die Hauptverantwortung übernehmen und tun dies mit Bodenständigkeit, Bürgernähe und Verlässlichkeit. Diesen Kurs werden wir auch in Zukunft fortsetzen“, betonte er. „Gekennzeichnet vom Alltäglichen“ habe man heuer zahlreiche Projekte umgesetzt, darunter die Errichtung eines Grün- und Strauchschnittplatzes oder die Neugestaltung des Rathauses um rund 350.000 Euro.
„Wir haben uns bewusst dazu entschlossen, das erst am Ende unserer Sanierungskette anzugehen“, erklärt Hofer und sein Vize Berthold Strobl ergänzt: „Das Rathaus war schon sehr in die Jahre gekommen, die Fenster wurden zuletzt vor 65 Jahren getauscht. Unser Ziel war es, das Gebäude so herzurichten, dass es wieder im alten, neuen Glanz erstrahlt.“ Durch die Dämmung und neue Fenster erhofft man sich dabei auch Einsparungen von mehreren tausend Euro an Heizkosten pro Jahr.
Neue Förderung und Straßensanierungen
Auch für 2027 steht bereits jetzt einiges auf dem Plan: Einen Schwerpunkt wird man in Turnau etwa erneut bei der Straßensanierung im Gemeindegebiet setzen. „Da haben wir schon in den letzten Jahren viel getan, das zahlt sich jetzt in Zeiten, wo es nicht so leicht wäre, aus“, meint Hofer, der auch die Schulden weiter abbauen will. Geld ausschütten will man hingegen mit einer neuen, stark leistungsbezogenen Förderungsschiene für Lehrlinge, Maturanten und Studierende.