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Kaltenegger über möglichen „Königstransfer“: „Denke, wir werden uns einigen“

Austria-Präsident und Investor Helmut Kaltenegger erhofft sich nach dem Trainerwechsel eine Trendwende und spricht über das Facetime-Gespräch mit Stefan Hierländer.

© GEPA pictures
Matthias Dollinger mit Helmut Kaltenegger (re.)
Denise Maryodnig
Redakteurin Sport

Carsten Jancker ist zurück am Wörthersee. Austria-Präsident und Investor Helmut Kaltenegger erklärt, weshalb es nun so schnell ging: „Nachdem wir die letzten zwei Spiele nicht unbedingt überzeugt haben, haben wir uns dazu entschieden, dass Carsten den Posten schneller antreten muss. Denn ich will frischen Wind sehen und ich bin überzeugt, dass man bereits im Freitagsspiel sehen wird, dass er da ist – allein in Bezug auf Einsatz und Wille. Das Feuer am Feld wird ein anderes sein.“

Die Erwartungen an den Ex-Bayern-Star sind entsprechend hoch, wie Kaltenegger deutlich macht: „Von einem Champions-League-Sieger und Vizeweltmeister erwarten wir uns neuen Schwung und richtige Power. Was mir aufgefallen ist, dass es zuletzt ziemlich eingeschlafen ist. Ich weiß, dass wir sehr gute Jungs haben, mit viel Potenzial, aber sie müssen jetzt Teamgeist verinnerlichen und alles für den Verein geben.“

Dass Kaltenegger große Stücke auf die Erfahrung von Stefan Hierländer hält, ist bekannt. Erst vor Kurzem verriet er der Kleinen Zeitung, dass die Ex-Sturm-Graz-Legende bei den Violetten hoch im Kurs steht. Der 35-Jährige kennt Kärnten, die Bundesliga wie kaum ein anderer und war bei den „Blackys“ über Jahre Führungsspieler und Kapitän. Zudem hat er selbst eine Vergangenheit bei der Austria. „Wir haben über FaceTime miteinander kommuniziert. Er ist ein Supertyp mit einer tollen professionellen Einstellung und Erfahrung. Ich glaube, es schaut sehr gut aus, aber es ist noch nichts finalisiert. Ich habe den Eindruck, dass es ihm gefällt und er auch die Ambition hat, die Austria wieder raufzubringen. Ich denke, wir werden uns einigen.“