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Dollinger traf Hierländer: „War ein richtig gutes und positives Gespräch“

Sturm-Legende Stefan Hierländer und Austrias Matthias Dollinger trafen sich kürzlich in Graz. „Von Abneigung war gar nichts zu spüren.“

Stefan Hierländer mit Matthias Dollinger (beide links)
© GEPA
Stefan Hierländer mit Matthias Dollinger (beide links)
Denise Maryodnig
Redakteurin Sport

Das hat sich Matthias Dollinger, Mitglied der Geschäftsführung bei Klagenfurt, nicht zweimal sagen lassen, nachdem Sturm-Legende Stefan Hierländer kürzlich der Kleinen Zeitung signalisierte, dass er „immer für einen Austausch bereit ist“. So trafen sich die zwei Ex-Kollegen vergangene Woche in Graz und plauderten mehr als zweieinhalb Stunden über dieses und jenes. „Es war ein richtig gutes und positives Gespräch, von Abneigung war gar nichts zu spüren. Wir kennen uns ewig und ich war damals als Kapitän unter Joze Prelogar ein großer Fürsprecher für Stefan. So hat die Reise angefangen. Er ist nach wie vor derselbe, immer am Boden geblieben, und das imponiert mir enorm – und das zeichnet ihn aus“, sagt Dollinger, der sich in den nächsten Wochen das Niveau von Kalsdorf und Co. ansehen wird.

Doch was hat ihm der 47-Jährige vermittelt: „Ich habe zu ihm gesagt: Wir können Geschichte schreiben. Du hast hier angefangen und jetzt könnten wir das Buch fertig schreiben.“ Es wäre ein Märchen oder wie es „Dolle“ formuliert: „Es wäre ein Königstransfer.“ Klar ist, dass die Kärntner aufstocken müssen, denn die Violetten haben Visionen. So ließ Investor Helmut Kaltenegger längst verlautbaren: "Ich will den Durchmarsch in die Bundesliga.“

Der 35-Jährige, der nach wie vor „hungrig“ ist, steht bei Sturm unter Vertrag – er ist Teil des Trainerstabs bei den Amateuren und hat die Möglichkeit erhalten, in der Geschäftsführung diverse Bereiche kennenzulernen. PS: Gestern war „Hierli“ in Kärnten unterwegs.