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Auf Imbiss-Ikone Irmi folgt „Haltestelle Dani“ am Feldbacher Busbahnhof

Für Leberkäse, Würstel und Co. am Busbahnhof Feldbach sorgt nun Daniela Oberegger. Sie ist Feldbacherin durch und durch – und kennt die Stammgäste ihrer Vorgängerin schon längst beim Namen.

© KLZ / Julia Schuster
Daniela Oberegger betreibt den Imbiss-Stand am Feldbacher Busbahnhof
Julia Schuster
Teamleiterin Regionalredaktion Feldbach

Irmi Rombold war mit ihrem gleichnamigen Imbiss am Feldbacher Busbahnhof eine Institution. Nach 30 Jahren ging sie im heuer Sommer in Pension. Lange Zeit stand der Würstelkocher nicht kalt – denn seit Ende September bietet ihre Nachfolgerin Daniela Oberegger wieder heiße Jausen-Klassiker wie Leberkäse, Frankfurter und Toast an.

Besser bekannt ist Oberegger als Dani. Nicht umsonst taufte sie ihren Imbiss-Stand „Haltestelle Dani“. Sie ist eine Feldbacherin durch und durch, wie sie erzählt: Aufgewachsen und wohnhaft ist sie in der Bezirkshauptstadt, sogar nur zwei Minuten geht sie zu Fuß von ihrem Zuhause zu ihrem Lokal. Gastro-Erfahrung hat sie ebenso: Sie arbeitete einmal im Café Euro in Feldbach und schenkte immer wieder bei Veranstaltungen im Zentrum aus. Zuletzt war sie als Hausmeisterin in einem Seniorenwohnheim tätig.

Traum erfüllt

Als sie durch eine Freundin erfahren hat, dass Irmi Rombold in Pension gehen wird, habe sie zuerst nicht ernsthaft darüber nachgedacht, den Imbiss weiterzuführen. „Drei Monate später war ich beim Bürgermeister“, schmunzelt Oberegger heute, und schiebt nach: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

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Die Stammgäste ihrer Vorgängerin konnte Daniela Oberegger halten
Die Stammgäste ihrer Vorgängerin konnte Daniela Oberegger halten © KLZ / Julia Schuster

Mit „Haltestelle Dani“ hat sie sich einen Traum erfüllt – schon immer habe sie sich in der Gastro selbstständig machen wollen. Und von den Feldbacherinnen und Feldbachern sei sie herzlich aufgenommen worden: „Alle Leute, die bisher da waren, waren sehr, sehr, sehr lieb“, schwärmt Oberegger. Das Plaudern mit den Gästen und sie zu bedienen, ist ihre Leidenschaft – das merkt man spätestens, wenn man im Imbiss-Stand steht und sie dabei beobachtet, wie sie ihre Gäste beim Namen kennt und ihnen sofort etwas zu trinken anbietet. „Hallo Josef“, grüßt sie einen Stammgast, der bei der Tür reinkommt, und merkt stolz an: „Es kommen mich so viele besuchen.“ Unterstützung erhält Oberegger von ihrer ganzen Familie.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 6 bis 15 Uhr

Busbahnhof Feldbach, gegenüber der Stadtpfarrkirche