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Wohnhausbrand in Hirnsdorf: Ursache geklärt, Eigentümer wird angezeigt

Etwas mehr als eine Woche nach dem Wohnhausbrand im oststeirischen Hirnsdorf hat die Polizei die Ursache festgestellt: ein Funkenflug im Heizungskeller.

Der verheerende Wohnhausbrand in Hirnsdorf soll laut Polizei von einem Funkenflug im Heizungskeller ausgelöst worden sein.
© KLZ / Julia Kammerer
Der verheerende Wohnhausbrand in Hirnsdorf soll laut Polizei von einem Funkenflug im Heizungskeller ausgelöst worden sein.

Acht Tage nach Ausbruch eines Großbrandes in einem Wohnhaus in Hirnsdorf, bei dem mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz waren, ist die Brandursache geklärt, wie die Landespolizeidirektion (LPD) Steiermark am frühen Donnerstagnachmittag mitteilte.

Im Zuge der Ermittlungen des Landeskriminalamtes Steiermark und weiterer Brandexperten wurde die Ausbruchsstelle im Heizraum des Wohngebäudes eindeutig bestimmt. Die Ursache für den Brand dürfte ein Funkenflug in der Nähe des Stückgutkessels gewesen sein.

Die Rauchschwaden aus Hirnsdorf waren weithin zu sehen
© Bfv Weiz
Die Rauchschwaden aus Hirnsdorf waren weithin zu sehen

Eigentümer wird angezeigt

Da in unmittelbarer Nähe des Kessels leicht brennbare Utensilien gelagert wurden, dürften diese durch den Funkenflug in Brand geraten sein. Ein technischer Defekt oder Fremdverschulden wird aktuell Landespolizeidirektion ausgeschlossen.

Der Eigentümer der Liegenschaft wird nach dem Abschluss der Erhebungen bei der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt.

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