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ÖH Leoben stieß auf Unicampus „Steckdosenoffensive“ an

Viele Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des Unicampus der Montanuniversität Leoben, die von der ÖH Leoben gefordert wurden, werden umgesetzt – etwa eine „Steckdosenoffensive“.

ÖH-Vorsitzende Anna Amerer und ihr zweiter Stellvertreter Alexander Heller
© KLZ / Andreas Schöberl-Negishi
ÖH-Vorsitzende Anna Amerer und ihr zweiter Stellvertreter Alexander Heller
Andreas Schöberl-Negishi
Teamleiter Regionalredaktion Leoben

Anna Amerer, Vorsitzende der ÖH Leoben und ihr zweiter Stellvertreter Alexander Heller sind derzeit richtig happy. Kein Wunder, denn viele ihrer Forderungen zu einer Aufwertung des Unicampus der Montanuniversität Leoben wurden umgesetzt – oder stehen kurz vor der Verwirklichung.

Eine der Maßnahmen, die bereits umgesetzt werden, ist die „Steckdosenoffensive“, die die ÖH Leoben gemeinsam mit Vizerektorin Manuela Raith ausgerufen hat. „Das Ziel dieser Offensive ist es, dass jeder fixe Sitzplatz in den Hörsälen der Montanuniversität eine eigene Steckdose bekommt“, führen Amerer und Heller aus.

Abschluss noch bis Weihnachten

Mit den entsprechenden, durchaus nicht ganz unaufwändigen Installationsarbeiten sei schon vor den Sommerferien begonnen worden: „Vorgesehen ist, dass bis Weihnachten 2026 alles erledigt ist. Bis jetzt war oft nur jede zweite Sitzreihe mit Steckdosen ausgestattet. Das heißt, dass die Ausstattung sozusagen verdichtet wird“, sagen Amerer und Heller. Auch flexible Arbeitsplätze sollen Steckdosen bekommen.

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Der Bereich rund um das neue Studienzentrum der Montanuniversität Leoben
Der Bereich rund um das neue Studienzentrum der Montanuniversität Leoben © ÖH Leoben

Deutlich aufgewertet wird auch das neue Studienzentrum: Dort wurde eine asphaltierte Fläche, die als Parkplatz für Autos diente, entsiegelt und frisch begrünt: „In diesem Bereich waren auch überdachte Fahrradabstellplätze. Diese werden künftig woanders untergebracht. Stattdessen haben wir dann beschattete Outdoor-Lernplätze“, freuen sich Amerer und Heller.

Moderne Outdoor-Lernplätze

Auch das Dach wird mit Sträuchern begrünt: „Es gab die Überlegung, dort auch Bäume zu setzen, aber das wäre statisch nicht zu lösen gewesen.“ Die Outdoor-Lernplätze werden nun nur noch mit Tischen – samt Steckdosen – bestückt: „Dann steht einem Lernen im Freien nichts mehr im Wege. Bis jetzt war das immer nur zu Randzeiten möglich, weil es im Sommer ohne Beschattung viel zu heiß war.“

Die neuen Outdoor-Lernplätze werden auch bald fertig sein
© ÖH Leoben
Die neuen Outdoor-Lernplätze werden auch bald fertig sein

Auch sportliche Betätigung als Ausgleich ist rund um das Studienzentrum bald noch besser möglich: „Wir bekommen Calisthenics-Geräte und werden zwei Tischtennisplatten aufstellen. Es gibt sie bereits, sie stehen nur noch nicht an ihrem endgültigen Platz“, so Amerer und Heller. Die Tischtennisplatten sollen von jedermann zu benützen sein – dafür sei extra ein Stück Zaun geöffnet worden. Studierende können sogar Schläger bei der ÖH ausborgen.

„Carrels“ und „Mute-Boxen“

Die „Carrels“ im Studienzentrum, also mit Glastüren verschließbare Gruppenarbeitsräume, sind mit einer Folierung von außen etwas weniger einsichtig gemacht worden: „Jeder Studierende hat die Möglichkeit, online auf unserer Homepage ein Zeitkontingent für die ‚Carrels‘ zu buchen“, führen Amerer und Heller aus.

Die „Carrels“ im Studienzentrum wurden neu gestaltet
© ÖH Leoben
Die „Carrels“ im Studienzentrum wurden neu gestaltet

Und zwei sogenannte „Mute-Boxen“ konnten nun in Kooperation mit der Montanuniversität ebenfalls angeschafft werden. Optisch erinnern sie ein bisschen an klassische Telefonzellen. Sie sind allerdings mit Sitzhockern ausgestattet, haben Licht, Steckdosen und einen Tisch. Vor allem sind sie nach außen vollkommen schalldicht. „Man kann dort drinnen in aller Ruhe Online-Meetings abhalten oder online Prüfungen absolvieren“, sagen Amerer und Heller.