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Ski-Opening Schladming fixiert, doch was wird aus Summer-Opening?

Eine neue Vereinbarung soll die Weiterführung bis 2030 sichern. Das Summer-Opening setzt 2027 aus, um das Großevent reißen sich mehrere Regionen.

Vertragsunterzeichnung an der Planai: Klaus Leutgeb (Mitte) mit Klaus Hofstätter (Hauser Kaibling), Peter Weichbold (Planai), Daniel Berchthaller (Reiteralm) und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Krainer
© SE Holding GmbH/Daniel Scharinger
Vertragsunterzeichnung an der Planai: Klaus Leutgeb (Mitte) mit Klaus Hofstätter (Hauser Kaibling), Peter Weichbold (Planai), Daniel Berchthaller (Reiteralm) und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Krainer
Nina Müller
Bundesland Steiermark | Graz

Robbie Williams, Bryan Adams, Sting, Simply Red und zuletzt die an allen Tagen ausverkauften Backstreet Boys: Das Ski-Opening Schladming-Dachstein ist mit jährlich Zehntausenden Fans längst eines der wichtigsten Pop-Events des Jahres im gesamten Alpenraum geworden. Heuer soll die Erfolgsgeschichte mit einem Konzert-Doppel von Helene Fischer fortgesetzt werden, auch hier gibt es nur noch wenige teure VIP-Tickets.

Zum diesjährigen 20-Jahr-Jubiläum wurden nun die Weichen für die Zukunft gestellt, die das Event bis 2030 in Schladming sichern: Die Bergbahnunternehmen haben den Lead vom Tourismusverband übernommen und mit Veranstalter Klaus Leutgeb eine langfristige Vereinbarung abgeschlossen. Dass die Bergbahnen die Federführung übernehmen, würde die operativen Abläufe optimieren und die Koordination mit regionalen Partnern wie etwa dem Tourismusverband erleichtern, sagt Leutgeb, der von einer „zukunftsweisenden Entscheidung für die gesamte Region“ spricht. Die kurzen Entscheidungswege und die hohe Agilität würden es ihm als Veranstalter sehr erleichtern, schneller auf Tour-Angebote reagieren zu können.

Die Geschäftsführer der Bergbahnen, Peter Weichbold (Planai), Daniel Berchthaller (Reiteralm) und Klaus Hofstätter (Hauser Kaibling) loben wiederum die Planungssicherheit: „Mit Klaus Leutgeb haben wir auch weiterhin Gewissheit, die weltweite Begeisterung für Künstler zu uns in die Region zu holen.“ Die Veranstaltung würde seit Jahren die Auslastung der Hotels und Gastronomie der Region und der Steiermark beleben.

Das Summer-Opening lockte heuer Zehntausende an fünf Tagen nach Schladming – hier im Bild Rainhard Fendrich
© Harald Steiner
Das Summer-Opening lockte heuer Zehntausende an fünf Tagen nach Schladming – hier im Bild Rainhard Fendrich

Summer-Opening wollen mehrere Regionen haben

Von einem großen Erfolg kann man auch beim Summer-Opening sprechen, das heuer erstmals in Schladming stattfand. 35.000 Besucherinnen und Besucher waren an fünf Tagen mit dabei. Trotzdem legt man 2027 eine Pause ein – aktuell befindet sich Leutgeb bereits in Verhandlungen für eine Neuauflage in den Jahren 2028 bis 2030.

Und es könnte durchaus sein, dass diese dann nicht mehr in Schladming stattfindet. „Aufgrund der enormen Medienpräsenz und der daraus resultierenden Strahlkraft haben sich bereits zwei andere Bundesländer sowie diverse steirische Tourismusregionen für die Ausrichtung beworben“, verrät der steirische Veranstaltungsmagnat.

Ihm schwebt im neuen Konzept eine Symbiose aus internationalem Musikfestival und traditionellem Volksfest vor – ein Großevent, das sich über eine gesamte Woche erstreckt und mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher anlocken soll. Dieses neue „Steiermark Summer-Opening“ habe einen großen und langfristigen touristischen Mehrwert und einen millionenschweren Werbewert, das hätten die Bewerberregionen erkannt. „Nach diesen Kriterien werden die finale Vergabe und meine Entscheidung erfolgen“, lässt sich Leutgeb noch nicht in die Karten blicken.

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