TVB-Obmann: „Wünsche des Narzissenfestvereins wurden erfüllt“
Nach dem angedrohten Rücktritt des OK-Teams fand am Dienstag die Kommissionssitzung des TVB Ausseerland-Salzkammergut statt. Beschluss zur Mithilfe war einstimmig.

Feuer unter dem Allerwertesten machen, so könnte man wohl die Situation zwischen dem Narzissenfestverein und dem Tourismusverband (TVB) Ausseerland-Salzkammergut beschreiben – zumindest aus der Sicht des rund 25-köpfigen Teams des Narzissenfestvereins unter Obmann Rudi Grill. Wie berichtet, drohte dieses im Frühjahr geschlossen zurückzutreten, weil man sich vom TVB nicht ausreichend unterstützt fühlte.
Der Tourismusverband (TVB) habe sich bei der Veranstaltung „weit zurückgenommen. Die Voraussetzungen haben sich so verschoben, dass nun die gesamte Verantwortung auf unseren Schultern lastet“, sagte Grill damals. Am Dienstag gab es nun die angekündigte Kommissionssitzung des Verbandes, dort wollte man über die weitere Vorgehensweise abstimmen.
Beschluss war einstimmig
Am Tag danach bestätigt TVB-Obmann Mario Seebacher auf Anfrage der Kleinen Zeitung: „Das, was sich der Narzissenfestverein vorgestellt hat, wurde beschlossen.“ Was heißt das konkret? Es habe „eine Liste des Vereins gegeben, diese Wünsche sind erfüllt worden“, bleibt er vage und wirkt alles in allem nicht sehr begeistert. Unter anderem gehe es um die „Kostenübernahme von manchen Positionen“. Die Entscheidung der Kommission war einstimmig, bestätigt Seebacher.
Weitere Themen – wie die stärkere Mitarbeit im Organisationsteam – werde man nun im Gespräch mit den Verantwortlichen des TVB, darunter Geschäftsführerin Pamela Binder, besprechen. Bei der Generalversammlung des Narzissenfestvereins kommende Woche Dienstag soll das neue Konzept der Zusammenarbeit dann präsentiert werden.