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Ganz Deutschlandsberg fiebert Cup-Schlager gegen den LASK entgegen

In der 2. Runde des ÖFB-Cups empfängt am Samstag (15.30 Uhr, ORF 1 live) Regionalligist Deutschlandsberg den LASK und freut sich auf das Aufeinandertreffen.

In der 1. Runde jubelte Deutschlandsberg über einen Sieg
© GEPA pictures
In der 1. Runde jubelte Deutschlandsberg über einen Sieg

Es ist ein schmaler Grat, wenn kleine Mannschaften im ÖFB-Cup absolute Hammergegner zugelost bekommen. Freut man sich über die großen Namen, mit denen man sich nicht oft messen kann, oder ärgert man sich, dass sportlich vermutlich wenig gehen wird? Für Regionalligist Deutschlandsberg gilt vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr, ORF 1 bzw. ÖFB TV live) gegen Doublesieger LASK sicherlich ersteres. „Wir haben eine sehr große Vorfreude auf das Spiel“, sagt Trainer Patrick Haring.

Die Cupsaison der Südweststeirer ist bereits jetzt ein Erfolg. In der 1. Runde bezwang man nach einem 1:1 nach 120 Minuten Zweitligist Amstetten im Elfmeterschießen. Als Belohnung winkt nun das Duell gegen die derzeit beste Mannschaft Österreichs. „Das Spiel ist seit Wochen in aller Munde. Bei uns in der Mannschaft ist jetzt seit dem letzten Ligaspiel auch ein großes Thema“, erklärt Haring. In der Liga präsentierte sich Deutschlandsberg zuletzt stark. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen gewann das Team zwei der vergangenen drei Spiele und etablierte sich in der oberen Tabellenhälfte. Besonders Anto Jelec und Marco Fuchshofer glänzten mit vier bzw. drei Saisontoren. „Wir hatten eine schwierige Vorbereitung mit einigen Ausfällen, das hat sich am Anfang bemerkbar gemacht. Mittlerweile zeigt die Kurve nach oben und wir erreichen ein immer besseres Level“, sagt Haring.

Anto Jelec erzielte bereits vier Saisontore
© Richard Purgstaller
Anto Jelec erzielte bereits vier Saisontore

Dennoch weiß er die Rolle gegen den LASK einzuschätzen. „Der Klub hat vergangene Saison beide nationale Titel gewonnen und spielt in der Champions League. Wir können das einorden, der LASK ist eine sehr, sehr starke Mannschaft.“ Als kleiner Vorteil kann der heimische Kunstrasenplatz dienen, neben Amstetten hatten schon andere prominente Namen ihre Probleme im Koralmstadion. 2024 brachte man die WSG Tirol bei der 2:4-Niederlage ins Schwitzen, 2023 unterlag man Kapfenberg im Elfmeterschießen. „Wir müssen schauen, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren. Jedes Spiel beginnt bei 0:0 und vielleicht lässt der Gegner etwas zu“, sagt Haring. Dass sie vom LASK auf die leichte Schulter genommen werden, glaubt er indes nicht: „Sie werden es sicher ernst spielen, aber wir haben wenig zu verlieren.“ Das bisher einzige Duell der beiden Klubs gewannen die Oberösterreicher im August 1972 5:3.

In der 1. Runde bezwang der LASK Kalsdorf 7:0, ein Gegner, mit ähnlicher Stärke wie Deutschlandsberg. „Wir bereiten uns wie auf jedes Spiel vor und schauen uns den Gegner dann an. Von welchem Spiel wir die Szenen hernehmen, ist allerdings nicht so relevant“, misst Haring dieser Partie wenig Bedeutung bei. Ein weiterer Höhepunkt wird wohl das Comeback von Sasa Kalajdzic sein, der erstmals seit seiner Rückkehr für den LASK auflaufen wird. In der ersten Runde brachte den Deutschlandsbergern die Nervenstärke vom Elfmeterpunkt den Sieg, ob der Regionalligist deshalb schon für ein mögliches Elfmeterschießen trainiert hat? „Wir haben das noch nicht extra trainiert, aber vielleicht nimmt sich der eine oder andere beim Abschlusstraining noch einen Elfmeter. Aber Spaß beiseite, wir sind schon realistisch“, erklärt Haring.

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