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Das sagt Sturm-Trainer Ingolitsch nach den Debüts von Quarshie und Matoshi

Der Sturm-Trainer lobte nach der 1:3-Niederlage bei Rapid zudem Stürmer Belmin Beganovic, der seine Aufstellung rechtfertigte.

Sturm unterlag Rapid verdient mit 1:3
© GEPA
Sturm unterlag Rapid verdient mit 1:3

Das Ergebnis bei der 1:3-Niederlage gegen Rapid war für Sturm ein kleiner „Weckruf, um zu wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, sagte Jürgen Heil nach der Partie. „Das ist aber nichts, was mir jetzt Sorgen bereitet. Wir sind am Anfang der Saison, haben viele neue Spieler, jetzt müssen wir uns zusammenfinden.“ Zwei der Neuen, die in Hütteldorf zum Einsatz kamen, waren vor ihren Debüts gar erst wenige Tage beim Verein. Valmir Matoshi und Joshua Quarshie wechselten in der vergangenen Woche zum SK Sturm und kamen in Wien in der Schlussphase gleich zum Einsatz. „Unser Hauptauftrag ist es jetzt, sie so schnell wie möglich zu integrieren“, sagte Trainer Fabio Ingolitsch, der mit seinem Team nun bereits vier Punkte Rückstand auf Rapid und den LASK hat, die beide eine Partie weniger absolviert haben.

„Wir haben Matoshi als Ersatz für Ryan Fosso geholt, damit wir einen dritten zentralen Mittelfeldspieler haben“, sagte Ingolitsch. „Uns erwartet ein sehr dichtes Herbstprogramm mit fast ausschließlich englischen Wochen, wo wir ein gutes Rad brauchen, um immer wieder frische Impulse setzen zu können. Valmir ist ein sehr energetischer Spieler, der von Box zu Box laufen kann. Er hat in Thun ein richtig gutes Jahr gehabt, ist Nationalspieler geworden. Ich denke, dass er alles mitbringt für unser aktuelles Spiel.“ Nun gehe es darum, dass er die Mannschaft kennenlernt und als Privatperson gut beim Verein anzukommen.

So ist es auch bei Quarshie, der vor seinem leihweisen Wechsel von Southampton in dieser Saison noch keine Spielpraxis gesammelt hatte. „Deshalb müssen wir ihn behutsam heranführen, dass wir ihn nicht in eine Verletzung schicken“, sagte Ingolitsch. „Aber ich glaube, in den wenigen Minuten hat man schon gesehen, mit welcher Präsenz er dabei ist und dass er uns zukünftig in der Abwehr schon nochmal stabilisieren wird.“

Beganovic erzielte erstes Saisontor

An vorderster Front nutzte indes ein Altbekannter seine Chance. Belmin Beganovic stand erstmals seit Runde eins in der Liga wieder in der Startformation und traf gleich in der zehnten Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich und seinem ersten Saisontor. „Belmin hat eine super Trainingswoche gehabt“, sagte Ingolitsch. „Er hat klare Qualitäten, im Speziellen tiefe Läufe. Wir wollten ihn auf Nenad Cvetkovic stellen, weil wir uns erhofft haben, aus Ballgewinnen dann Räume zwischen Innen- und Außenverteidiger zu kriegen, die er dann im Laufduell gewinnen kann. Er hat zudem einen guten Abschluss, kommt eigentlich in jedem Spiel zu einer Topchance. So war es auch diesmal wieder und so hat er seine Aufstellung in dem Sinne gerechtfertigt.“

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