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Die Voitsberger Sommernacht wird als Erfolg verbucht

In die abgesperrte Innenstadt samt langem Einkaufstag am 14. August kamen rund 1500 Gäste. Auch der Handel freut sich über den Andrang.

Rund 1500 Besucher sollen die Sommernacht belebt haben
© René Lederer
Rund 1500 Besucher sollen die Sommernacht belebt haben
Robert Preis
Regionalredaktion Voitsberg

Einst als „Italienische Nacht“ konzipiert, feierte das Nachfolgemodell – die „Voitsberger Sommernacht“ – zuletzt große Erfolge. Traditionell am 14. August, einen Tag vor dem Feiertag Maria Himmelfahrt, wurde auch bei der dritten Auflage der Sommernacht die Innenstadt ab 11 Uhr gesperrt, die Party stieg ab 16 Uhr mit Vergnügungspark und zahlreichen Standeln am Hauptplatz – und die Geschäfte hatten bis 22 Uhr geöffnet.

Jedenfalls jene Geschäfte, die mitmachten. Organisatorin Heike Rueß von der Stadtgemeinde Voitsberg freute sich, dass mit Maggie Moden, Juwelier Hafner, Tisch & Küche Diener, Buchhandlung Lesezeichen, Mode Waidacher, Textil Sebati, Optik Trummer und Juwelier Freisitzer einige Geschäfte dabei waren, „sie haben mit Aktionen auf sich aufmerksam gemacht und für tolle Stimmung gesorgt“. Einziger Wehrmutstropfen: „Rund die Hälfte aller Geschäfte am Hauptplatz hat den Tag nicht dazu genutzt, um über die normalen Geschäftsöffnungszeiten hinaus offen zu haben. Das ist schade, denn die Gemeinde hat einen großen Aufwand betrieben, der ja nur den Geschäften zugutekommen sollte.“

Heike Rueß organisiert die Voitsberger Sommernacht
© Robert Preis
Heike Rueß organisiert die Voitsberger Sommernacht

Insgesamt wurde, so Rueß, seitens der Stadtgemeinde „ein hoher fünfstelliger Betrag in die Sommernacht investiert“. Rund 1500 Besucher und Besucherinnen frequentierten die Innenstadt. Buchhaus-Ritt und Nussi, das Stadtcafé, die Konditorei Gensinger und die Gasthäuser zur Post und Merta hatten geöffnet. „Insgesamt wäre es aber schön, wenn tatsächlich alle Geschäfte offen hätten, dann ergäbe das ein tolles Bild.“

„Im September haben wir eine interne Sitzung. Da entscheidet sich, wie es im nächsten Jahr ausschaut.“

— Heike Rueß, Stadtgemeinde Voitsberg

Handel zufrieden

Grundsätzlich hatten alle Läden die Möglichkeit, auch einen gewissen Bereich vor dem Geschäftslokal zu nutzen, von der Grazer Vorstadt bis zur Josefskirche war die Innenstadt zur Fußgängerzone erklärt worden. Für einige zahlte sich die Teilnahme an der Sommernacht deshalb auch richtig aus. Barbara Reischl von der Buchhandlung Lesezeichen etwa war begeistert: „Bei uns war wirklich bis 22 Uhr etwas los, die Leute haben eingekauft, es war richtig schön.“ Auch Michaela Schramm-Waidacher ist froh darüber, mitgemacht zu haben. „Dieses Fest ist ein Treffpunkt, sorgt für Unterhaltung und ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Und es beweist einmal mehr: Wenn es ein Angebot gibt, kommen auch die Leute.“

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Michaela Schramm-Waidacher
Michaela Schramm-Waidacher © KLZ / Robert Preis

Für ein besonderes Angebot sorgte auch Magret Leitner von „Maggie Moden“. Tiramisu, Topfenstrudel, Nutellakuchen, Candiccini, Bowle, Sekt, Säfte und Kaffee lockten eine ganze Menge Kunden an. „Ich hatte bislang immer Betriebsurlaub an diesem Tag, aber diesmal habe ich mitgemacht und war begeistert. Alles war toll organisiert und es kamen richtig viele Kunden“, freut sich Leitner. Dass sie beim nächsten Mal wieder mitmacht, ist fix.

Zukunftsentscheidung im September

Falls es ein nächstes Mal gibt ... Heike Rueß gibt nämlich zu: „Stadtfest, Sommernacht und die sonstigen Aktivitäten kosten viel Geld. Im September haben wir eine interne Sitzung, da entscheidet sich, wie es im nächsten Jahr ausschaut – ich hoffe wirklich, dass wir wieder etwas auf die Beine stellen.“ Und dann bleibt noch die Hoffnung, dass dann auch wirklich alle mitmachen.

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