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Focaccia und Zimtschnecken im neuen „Wozi“ bei der Grazer TU

Vom Frühstück über das leichte Mittagessen bis zu legeren Nachmittags-Drinks, und immer vegetarisch: Das „Wozi“ in der Münzgrabenstraße ist gestartet. Wir haben uns gleich einmal durchgekostet.

Die beiden gut gelaunten jungen Gastronomen in ihrem Lokal mit roten Fliesen im Hintergrund, sie hält Zimtschnecken vor ihre Augen, er präsentiert eine Focaccia
© Wozi
Voller Durchblick: Romina Barthold und Gabriel Ortet Boll haben das Wozi in der Münzgrabenstraße eröffnet
Nina Müller
Bundesland Steiermark | Graz

Maida ist weitergezogen, mit letztem Samstag hat ein neues Duo nahe der Neuen Technik in der Münzgrabenstraße 45 übernommen. Romina Barthold und Gabriel Ortet Boll haben ihr „Wozi“ eröffnet – ein winziges Lokal, dessen Angebot sich trotzdem mehrfach am Tag ändert. Richten will man sich an Studierende, Berufstätige und Nachbarn aus dem Grätzl – schlicht: „alle, die rasch und gut essen wollen“.

Erster Eindruck: Es ist alles klein und fein geblieben. Draußen ein paar Retro-Sonnenschirme und Tische, drinnen eine schlichte Einrichtung mit einer Mini-Küche/Bar und Sitzgelegenheiten, die aber auch gleich als Stauraum dienen. Die Einrichtung wurde aufgefrischt und modernisiert, die gelben Wände sind schlichten weißen gewichen, der „Balkon“ über der Küche ist verschwunden.

Das sind zwei halbe Focaccias: „Verdura“ und „Feinschmecker“
© Nina Müller
Das sind zwei halbe Focaccias: „Verdura“ und „Feinschmecker“

Mittags dreht sich etwa alles um Focaccia-Sandwiches. Wir haben zwei halbe gekostet: Das „Feinschmecker“ mit Ziegenfrischkäse, karamellisierten Walnüssen, Balsamico-Pfirsichen & Rucola (8 Euro) und „Verdura“ mit mariniertem Grillgemüse, Rucola und Mozzarella (7,50 Euro). Das Brot ist ganz besonders leicht und knusprig, die Füllung fein abgestimmt. Und alles trotz der Sorge des Hausherren auch als Fingerfood sehr gut verzehrbar. Die gesamte Karte ist übrigens vegetarisch, die Grillgemüse-Focaccia gibt es auch in vegan. Und glutenfreies Brot ist ebenfalls erhältlich.

Vormittags dreht sich alles um süße Backwaren wie Zimtschnecken, Bananenbrot, Brownies & Co., die Barthold selber in ihrer Mini-Backstube zubereitet. Funktioniert aber natürlich auch als Nachspeise: Die haben wir nach dem kleinen Mittagessen den Kollegen zum Verkosten ins Büro mitgenommen – weshalb es leider keine Fotos gibt, sorry. Aber einen kurzen Geschmackstest selbstverständlich schon: Es ist alles gut angekommen und wurde sofort verputzt. Der Bananenkuchen (3,60 für eine halbe Portion) ist ganz besonders „bananig“, das Cashew-Topping aber nicht jederfraus Sache. Dafür kamen die frischen Beeren im Topping sehr gut an. Die Zimtschnecke (4,90 Euro), die auf Wunsch im Lokal auch nochmals erwärmt wird, ist in Graz auf jeden Fall sehr weit vorne dabei – was in der „Meistermischung aus elf Komponenten“ enthalten ist, müssen wir noch einmal extra versuchen zu eruieren. Wunderbar schokoladig und „fudgy“ die Brownies (3,90 Euro) – auch sie kommen mit frischen Beeren und etwas Schlagobers auf den Teller.

In Arbeit ist gerade eine Tapas-Platte, die es in Kürze auf der Karte geben soll – passend zum Nachmittags-Vibe im Lokal: Ab der Wochenmitte wird man da auch noch zur entspannten Aperitivo-Bar mit Spritz, Vermouth und eben kleinen Tapas.

Fazit: Sehr sympathischer Neuzugang in der Münzgrabenstraße, es ist fast alles handgemacht, die Rezepturen mit viel Liebe zum Detail ausgefeilt, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt auch. „Gute Laune kann man jetzt auch essen“ ist das Motto – und das merkt man durchaus.

Geöffnet ist wochentags ab 8.30 Uhr, Montag und Dienstag bis 18 Uhr, Mittwoch bis Freitag bis 21 Uhr. Alle Infos auf www.wozi-graz.at

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