Todeslenker von Globasnitz hielt nach Unfall an und fuhr dann weiter
Etwa 100 Meter nach der Unfallstelle wurden Gegenstände aus dem Unfallauto gefunden. Diese werden jetzt ausgewertet.

In den Ermittlungen um den tödlichen Unfall mit Fahrerflucht in Globasnitz hat die Polizei am Mittwoch neue Erkenntnisse bekanntgegeben.
So hat der nach wie vor flüchtige Unfalllenker, nachdem er einen Bleiburger (20) niedergefahren und getötet hat, etwa 100 Meter danach angehalten. Das hat jene Frau ausgesagt, die als zweite zum Unfallort gekommen ist und die Polizei alarmiert hat. Laut ihr ist der Lenker, als er sie gesehen hat, sofort wieder ins Auto gestiegen und losgefahren. Danach verliert sich die Spur.
Suche nach DNA-Spuren
Ehe der Lenker auf der Bleiburger Straße (B81) weiter in Richtung St. Stefan ob Bleiburg gefahren ist, hat er bei seinem Halt mehrere Gegenstände aus dem Auto verloren. „Diese wurden gesichert und werden im kriminaltechnischen Labor des Landeskriminalamtes auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke untersucht“, sagt Mario Nemetz, Sprecher der Landespolizeidirektion Kärnten.
Eine genauere Beschreibung des Autos und des Lenkers bzw. der Lenkerin konnte die Zeugin aufgrund der herrschenden Dunkelheit (4.23 Uhr) nicht machen.
Hinweise erbeten
Die Polizei bittet erneut die Bevölkerung um Hinweise. Speziell die Frage nach dem Verbleib des mit Sicherheit schwerbeschädigten Fahrzeuges ist zentral, so Nemetz. Hinweise können an die Polizeiinspektion Bleiburg (Telefonnummer 059 133/2142) oder an jede weitere Polizeidienststelle bzw. via Notruf 133 abgegeben werden. Alle Angaben werden auf Wunsch natürlich auch vertraulich behandelt, so Polizeisprecher Nemetz.