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Fahrerflucht: 20-jähriger Kärntner auf Heimweg von Feuerwehrfest getötet

Zu einem schrecklichen Unfall ist es in der Nacht auf Sonntag in Globasnitz gekommen. Ein 20-Jähriger wurde frontal von einem Fahrzeug erfasst und dabei getötet.

An dieser Stelle der Bleiburger Straße kam es zur Tragödie
© Georg Bachhiesl
An dieser Stelle der Bleiburger Straße kam es zur Tragödie
Markus Sebestyen
Redakteur Bundesland Kärnten

Samstag Feuerwehrfest, Sonntag Kirchtag. Und dazwischen eine Tragödie, die die ganze Region mitnimmt. Nach seinem Besuch beim Fest der FF St. Stefan unterm Feuersberg in Globasnitz ist ein junger Mann auf seinem Heimweg nach Bleiburg ums Leben gekommen. Er wurde auf der Bleiburger Straße (B81) auf Höhe der Ortschaft Traundorf frontal von einem Auto erfasst und getötet. Der Lenker des Fahrzeugs ist geflüchtet.

Bemerkt wurde der Unfall von einem Anrainer, der zwischen 4 und 5 am Morgen einen dumpfen Knall hörte und den 20-Jährigen fand. Der Mann versuchte noch, Erste Hilfe zu leisten. Eine nachkommende Autofahrerin alarmierte die Rettungskräfte. Für das Unfallopfer kam jede Hilfe zu spät. „Das ist das schlimmste und tragischste, was passieren kann. Als Familienvater läuft es mir kalt den Rücken herunter, wenn ich daran denke“, ist Bernard Sadovnik, Bürgermeister von Globasnitz/Globasnica, mit seinen Gedanken bei den Angehörigen.

Dass der Fahrer nicht geholfen hat, sondern weitergefahren ist, sorgt bei vielen für Entsetzen. „Man geht zu Fuß und dann passiert so etwas. Eine unvorstellbare Tragödie. Es braucht mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr“, appelliert Sadovnik.

Es ist eine unvorstellbare Tragödie.

— Bernard Sadovnik, Bürgermeister von Globasnitz/Globasnica

Unterdessen laufen seit dem Unfall die Ermittlungen der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen dürfte das Unfallopfer auf der linken Seite der Fahrbahn gegangen sein. Das Fahrzeug wurde von niemandem gesehen, auch nicht, in welche Richtung es anschließend fuhr. „Aufgrund der Verletzungen gehen wir davon aus, dass das Fahrzeug schwer beschädigt worden sein muss“, sagt Polizeisprecher Mario Nemetz.

Falls jemandem ein solcher Pkw aufgefallen ist oder es sonstige Hinweise zur Ergreifung des Verursachers gibt, bittet die Polizei, sich bei der Polizeiinspektion Bleiburg, jeder weiteren Polizeidienststelle oder dem Notruf 133 zu melden. 

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