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222 km/h auf A9: Mann lieferte sich irrtümlich Rennen mit Streife

Ein 40-jähriger Obersteirer wollte am Mittwochabend auf der A9 bei Rottenmann wohl ein Rennen anzetteln. Das „gegnerische“ Auto entpuppte sich aber als Zivilstreife.

Der Polizei ging ein Raser ins Netz (Sujetbild)
© KLZ / Jürgen Fuchs
Der Polizei ging ein Raser ins Netz (Sujetbild)
Simone Rendl
Redakteurin Bundesland Steiermark

Mit weit überhöhter Geschwindigkeit war am Mittwochabend ein Mann aus dem Bezirk Leoben auf der A9 Pyhrnautobahn bei Rottenmann in Richtung Norden unterwegs. Eine Zivilstreife der Polizei hatte in dem Bereich Tempoüberwachungen durchgeführt, als sie von dem 40-jährigen Obersteirer überholt wurde. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte bei der Nachfahrt eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h feststellen. Schließlich wurde der Raser am Rastplatz Rottenmann-Nord angehalten.

Die Begründung des Lenkers für seine Raserei war dann doch etwas ungewöhnlich: Er gab der Polizei gegenüber an, dass er habe testen wollen, ob das Auto vor ihm mithalten könne. Bei dem Skoda Octavia, mit dessen Fahrer er das Rennen anzetteln wollte, hatte es sich allerdings um eine Zivilstreife der Verkehrspolizei gehandelt. Das habe er nicht erkannt, wie der Mann aussagte. Dem 40-Jährigen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, er wird außerdem angezeigt. Da ihm der Pkw, mit dem er unterwegs war, nicht gehörte, konnte dieser nicht vorläufig beschlagnahmt werden.

Zweiter Extremraser binnen zwei Tagen

Der Leobener ist kein Einzelfall: Erst am Dienstag hat ein steirischer Motorradfahrer bei Mariazell Führerschein und Gefährt abgeben müssen, weil er zwei Motorrad-Zivilstreifen mit 205 km/h überholt hatte. Erlaubt sind an dieser Stelle 100 km/h.

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