Die gemeinsame Wildschweinjagd Ende Jänner war ein Erfolg, der Abschluss aber eine Tragödie. Beim Zurückgeben der Waffe löste sich ein Schuss und kostete einem 42-Jährigen das Leben. Nach Ermittlungen des Landeskriminalamtes landet der Jagdunfall vor dem Straflandesgericht. Die beiden Männer, die mit dem Opfer auf Jagd gewesen sind, werden wegen grob fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht des ORF Steiermark.

Demnach war die Waffe, die dem 42-Jährigen nach dem Einladen des Wildschweins ins Fahrzeug zurückgegeben wurde, ungesichert und geladen. Darauf sei aber ebenso wenig geachtet worden wie auf die Richtung des Laufes beim Übergeben der Waffe. Daher der Vorwurf der grob fahrlässigen Tötung. „Der Strafrahmen beträgt bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe“, erläutert der Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz.