Der „Pilzemann“ und (k)ein Kraut gegen Fruchtfliegen
Von einem mysteriösen „Pilzemann“, der der eigentliche Grund einer Körperverletzung sein soll, über eine Scheinehe ohne gemeinsame Sprache bis hin zum Marihuanaanbau zum Schutz vor Insekten.

Gerichtsberichterstattung ist nicht immer nur Mord und Totschlag. Auch das vermeintlich Alltägliche hat es in sich, wenn man einen genaueren Blick auf die Fälle wirft, wenn auch auf eine andere Art. Darum bringt Nicole Stranzl für diese „Delikt“-Folge einige kuriose Fälle vom Bezirksgericht Weiz mit. Eine Auswahl:
Der „Pilzemann“
Ein Mann wird beschuldigt, seinen Bruder und dessen Freundin – die gleichzeitig die Ex des Angeklagten ist – am Körper verletzt zu haben. Er behauptet, sie hätten sich selbst verletzt, weil sie halluzinogene Pilze vom „Pilzemann“ zu sich genommen haben.
Der Gartenschlauch
Ein Nachbarschaftsstreit eskalierte und führt vor Gericht. Der Angeklagte fühlte sich vom Bellen des Hundes gestört und spritzte mit dem Gartenschlauch durch ein gekipptes Fenster ins Haus. Danach kam es zur Körperverletzung.
Kraut gegen Fruchtfliegen
Verständigungsprobleme in der Ehe
Eine Ungarin heiratet einen 16 Jahre jüngeren Türken. Doch die Fremdenpolizei hegt Zweifel an der jungen Liebe. Vor dem Bezirksgericht müssen die beiden ihre Zuneigung für einander beweisen; dass sie nicht die gleiche Sprache sprechen, erschwert dieses Unterfangen.
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„Delikt“ ist der Kriminalpodcast der Kleinen Zeitung. Redakteurinnen und Redakteure erzählen darin von den Hintergründen und Recherchen zu Kriminalfällen mit Bezug zur Steiermark oder zu Kärnten.
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