Bayerisches Staatsorchester mit Petrenko in Wien
Kirill Petrenko hat es gerne laut. Der gefeierte Münchner Generalmusikdirektor ließ gestern im Musikverein das in voller Mannschaftsstärke angetretene Bayerische Staatsorchester die längste Zeit loslegen, als gäbe es kein Morgen. Erst nach der Pause bewies er mit einem zarten Mittelsatz von Berlioz' "Symphonie fantastique": Er kann auch leise. Umso lauter war dafür wieder der Schlussapplaus.