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Haustiersichere WohnungDamit aus Miau nicht Miaua wird

Leider lauern auch für Haustiere zahlreiche Gefahren im Haushalt. Wie man das eigene Heim so gestaltet, dass sich der tierische Mitbewohner ungefährdet darin bewegen kann? Eine Checkliste.

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Betrachten Sie Ihr Zuhause aus der Sicht Ihres tierischen Mitbewohners © (c) annebe - stock.adobe.com
 

Wenn Hund oder Katze frisch einziehen, ist die Freude groß. Doch man sollte bei aller Freude nicht vergessen, das Heim auch Haustiergerecht zu gestalten. „Der beste Tipp ist, das eigene Domizil aus der Perspektive des Tiers zu betrachten", erklärt Veronika Weissenböck, Kampagnenleiterin der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten".  Fragen Sie sich also ganz generell, was Sie als Hund, Katze, Meerschweinchen, Kaninchen, Vogel etc. interessant finden könnten und theoretisch auch kletternd, springend, hoppelnd, fliegend erreichen können. "Mit dieser kleinen Bestandsaufnahme aus tierischer Sicht kann man schon einiges an potenziellen Gefahren erkennen und entsprechend gegensteuern“, so Weissenböck.

Checkliste tiersicheres Zuhause

  • Sichern Sie Fenster, Türen und Balkone, so dass die Tiere nicht entwischen und sich verletzen können. Ein Katzengitter ist unbedingt zu empfehlen.

  • Platzieren Sie alle giftigen Pflanzen außerhalb der Reichweite des Tiers, wie etwa Aloe Vera oder Buchsbaum. (Lesen Sie hier wie man einen Balkon katzensicher gestaltet)

  • Stellen Sie sicher, dass das Tier nicht an elektrischen Kabeln nagen kann. Am besten ist es ohnehin, die Kabel durch Schutzschläuche zu führen.

  • Lösen Sie jegliche Schlaufen oder schneiden Sie sie durch (Vorhangkordeln etc.), um ein Strangulieren zu verhindern.

  • Halten Sie Räume wie Garagen und Werkstätte, in denen oft giftige Stoffe aufbewahrt werden, geschlossen. Giftige Reinigungsmittel sollten ebenfalls sicher weggesperrt werden.

  • Achten Sie auf „Leitern", die neugierige Haustiere erklimmen können, um an höher gelegene Bereiche wie Arbeitsplatten und Tische zu gelangen.

  • Vorsicht bei heißen Herdplatten! Halten Sie die Tiere beim Kochen auf Distanz zum Herd.

  • Lassen Sie Medikamente nicht dort liegen, wo Haustiere sie erreichen können.

  • Halten Sie alle Lebensmittel außer Reichweite (in Schachteln, Schränken, auf Schränken, in einer Speisekammer, ...). Es gibt Nahrungsmittel, die bei Tieren großen Schaden anrichten können. Beispiele sind etwa Schokolade in größeren Mengen oder Birkenzucker beim Hund.

  • Hundewelpen erfordern besondere Vorsicht, da sie alles erkunden und ins Maul nehmen wollen.

  • Halten Sie die Mistkübel abgedeckt oder bewahren Sie sie in einem Schrank auf.
    Halten Sie die Toiletten geschlossen, da vor allem Katzen gerne versuchen, daraus zu trinken und hineinfallen können.

  • Wenn Sie einen Garten haben, sorgen Sie dafür, dass Ihr Liebling nicht entkommen kann. Die Umzäunung sollte ausreichend hoch sein.

  • Wenn Sie einen Pool oder eine andere offene Wasserstelle im Garten haben, decken Sie sie unbedingt ab oder stellen Sie eine Ausstiegshilfe zur Verfügung.
Veronika Weissenböck betont: „Dies sind ganz grundlegende Dinge, die jede Tierhalterin und jeder Tierhalter beherzigen sollte. Je nach Tierart kommen natürlich auch spezifische Risiken dazu, über die man sich unbedingt informieren sollte.“

Die Sicherheit für das eigene Tier sollte wirklich jedem Menschen ein Anliegen sein. „Es ist doppelt schmerzhaft, den geliebten vier- oder zweibeinigen Gefährten zu verlieren oder schwer verletzt zu sehen, weil man nicht ausreichend vorgebeugt hat. Man kann dem Tier und sich selbst mit ein bisschen Umsicht viel Leid ersparen“, so Weissenböck.

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