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Onlinehandel fordert OpferElektronikhändler Media-Saturn streicht rund 600 Jobs

Europas größte Elektronikhandelskette baut in München und Ingolstadt Hunderte Verwaltungsstellen ab. Schuld ist der erbitterte Wettbewerb mit dem Onlinehandel.

METRO , MEDIA MARKT
© AP
 

Europas größte Elektronikhandelskette MediaMarktSaturn baut in der Verwaltung Stellen ab. Rund 600 der etwa 3500 Arbeitsplätze in Ingolstadt und München würden gestrichen, sagte ein Sprecher der Ceconomy-Tochter.

"Sozialverträglich"

Dazu seien mit den Arbeitnehmern Betriebsvereinbarungen für sozialverträgliche Lösungen geschlossen worden. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden. Rund 200 der Beschäftigten hätten das Unternehmen bereits verlassen.

Erbitterter Wettbewerb

Der deutsche Elektronikhändler, der auch in Österreich mit zahlreichen Filialen vertreten ist, steht im erbitterten Wettbewerb mit Online-Riesen wie Amazon und kämpft mit sinkenden Umsätzen. Der neue Ceconomy-Chef Jörn Werner tritt deshalb auf die Kostenbremse. "Ceconomy befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch, der auch die geschäftliche Entwicklung beeinflusst", hatte er erklärt.

Ab dem Geschäftsjahr 2020/21 sollen 110 bis 130 Millionen Euro gespart werden. "Mit der Reorganisation werden wir viel schneller, agiler und fokussierter agieren", hatte MediaMarktSaturn-Chef Ferran Reverter angekündigt.

Kommentare (1)

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ichbindermeinung
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die ausgleichende Gerechtigkeit od. Ungerechtigkeit

seinerzeit mussten die kleinen österr. Radio-/Fernsehhändler der Reihe nach flächendeckend zusperren wegen der Übermacht und nun trifft es auch den Großen selbst

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