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In ÖsterreichMieten steigen deutlich: Inflation verharrt bei 1,7 Prozent

Wie im April lag die Inflationsrate in Österreich laut Statistik Austria auch im Mai bei 1,7 Prozent. Mieten legten um 3,3 Prozent zu.

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Die Inflationsrate für Mai 2019 lag bei 1,7 Prozent, wie aus Berechnungen von Statistik Austria hervorgeht (April 2019: ebenfalls 1,7 Prozent). Wichtigster Preistreiber waren nach wie vor die Ausgaben für Wohnung, Wasser und Energie, gefolgt von jenen für Restaurants und Hotels.

Der typische tägliche Einkauf (Mikrowarenkorb) kostete Verbraucher im Jahresabstand um 0,4 Prozent mehr, der wöchentliche Einkauf (Miniwarenkorb) verteuerte sich um 1,6 Prozent.

Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte Harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Österreich betrug ebenfalls 1,7 Prozent, wie die Statistik Austria am Dienstag mitteilte.

Höhere Ausgaben für Mieten und Haushaltsenergie

Die Preisanstiege in der Gruppe Wohnung, Wasser, Energie lagen bei plus drei Prozent "und erwiesen sich damit als bedeutendster Preistreiber im Jahresabstand", wie die Statistiker mitteilen. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete durchschnittlich um 3 Prozent mehr. Die Mieten stiegen insgesamt um 3,3 Prozent. Ausgaben für Haushaltsenergie erhöhten sich durchschnittlich um 3,3 Prozent, wozu überwiegend höhere Strompreise beitrugen (+3,9 Prozent). Die Ausgaben für feste Brennstoffe stiegen um 4,7 Prozent, jene für Heizöl um 2,7 Prozent, jene für Fernwärme um 2,3 Prozent und jene für Gas um 1,1 Prozent. Treibstoffe kosteten um 4,7 Prozent mehr.

In Restaurants und Hotels musste im Jahresabstand durchschnittlich um 2,7 Prozent mehr bezahlt werden. "Hauptverantwortlich dafür waren vor allem höhere Preise für Bewirtungsdienstleistungen (insgesamt plus 2,7 Prozent. Beherbergungsdienstleistungen verteuerten sich um 2,9 Prozent", teilt die Statistik Austria mit.

 

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