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Spitzensteuersatz soll fallen Was Österreich für den Wirtschaftsaufschwung braucht

Die Pandemie hat Österreichs Schwächen als Wirtschaftsstandort bloß gelegt, etwa bei der mangelhaften Digitalisierung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Für den Aufschwung seien Investitionsimpulse und Bürokratieabbau wichtig, so der internationale Beratungskonzern Deloitte.

Auf die Krise soll nun auch in Österreich der Aufschwung folgen
Auf die Krise soll nun auch in Österreich der Aufschwung folgen © bizvector - stock.adobe.com
 

Einnmal im Jahr durchleuchtet die Österreich-Tochter des internationalen Beratungskonzerns Deloitte Österreichs Qualitäten als Wirtschaftsstandort. Dieser Deloitte-Radar ist natürlich nach einem Jahr  Corona-Pandemie, die das Wirschaftsleben in vielen Bereichen auf den Kopf gestellt hat, besonders aufschlussreich. Deloitte fragt für den Radar einerseits 250 Top-Führungskräfte und wertet zusätzlich verschiedene internationale Rankings aus.

Kommentare (3)
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derleobner
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Fakt ist, dass wir in Sache

Digitalisierung in der EU eher die Position des Schlusslichtes inne haben. In Wahrheit ein Drama.

stadtkater
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Der Spitzensteuersatz von 55%

gilt für Jahreseinkommen über 1 Mio Euro.

Wieviele Personen betrifft das?

dieRealität2020
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Es gibt hier nur eine Hinweis.

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Was hat sich seit den 60/70/80 Jahren geändert? Der Spitzensteuersatz betrug bei der Einkommens- und Vermögenssteuer 62,5 % die hohen Lohnnebenkosten haben sich ebenfalls nur unwesentlich verändert. Derzeit: Arbeitgeberanteil in % für Arbeiter/ Angestellte: Beiträge für die Krankenversicherung: 3,70 % / 3,83 % Beträge für die Unfallversicherung: 1,3 % / 1,3 % Beträge für die Pension sversicherung: 12,55 % / 12,55 %
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Die Verfügbarkeit von Fachkräften sei nur "genügend" oder "nicht genügend". Im Spannungsfeld zwischen hoher Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel plädiert Deloitte-Partnerin Elisa Aichinger im Zuge von Qualifizierungsoffensiven für überbetriebliche Initiativen und arbeitsplatznahe Fortbildung.
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Wo sind die hunderttausenden der letzten 3 Jahrzehnte u.a. vom BFI und WIFI u.a. über Auftrag vom AMS mit Millionenförderungen ausgebildeten bzw. umgeschulten Arbeitnehmer? Wo? Und wo sind die Fachkräfte aus dem Ausland?
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Es wäre langsam an der Zeit den Schwachsinn eines Arbeiter- und Angestelltenstatus aufzuheben. Gucken sie nach warum alle dagegen sind. Genauso wie im öffentlichen Dienst das VB Verhältnis. Weltweit einmalig nur in Österreich..
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Es wird noch Jahrzehnte dauern bis effektive zielführende Reformen stattfinden und keine Flickenteppiche. Ich fürchte das wird 30-50 Jahre dauern.