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Tiefe Corona-Spuren Wie Deutschland Österreichs Wirtschaft vor Absturz bewahrt

Ohne Deutschlands starke Position in China und den USA stünde Österreichs Wirtschaft in der Corona-Krise noch schlechter da. Beide Länder sind eng verwoben, hätten mit besserer Kooperation aber weit mehr Potenzial, so Hans Dieter Pötsch. Der mächtige Manager ist auch Präsident der Deutschen Handelskammer in Wien.

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Deutsch-österreichische Vergleiche sind beliebt, besonders wenn Österreich neben dem Wirtschafts-Goliath gut abschneidet. Im Angesicht der Corona-Krise darf sich die Alpenrebublik über die enge Verflechtung, die in der EU ihresgleichen sucht, glücklich schätzen. Die starke Präsenz Deutschlands in den großen Überseemärkten dürfte Österreichs Fallhöhe in die Rezession reduziert haben. Die Unternehmen hätten von den engen Wirtschaftsbeziehungen klar profitiert, so Thomas Gindele, Chef der Deutschen Handelskammer in Wien.

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zweigerl
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Windschatten-Export

Dass Österreich vom großen Nachbarn, den sogenannten "Piefkes", gestützt wird, zieht sich durch von der preußischen Militärhilfe für die Operettenarmee der kuk Monarchie, bis zur verlässlichen Ankurbelung der österreichischen Tourismuswirtschaft durch die Millionen D-Urlauber. Auch 2015 das gleiche Bild: Österreich winkt die Tausenden Flüchtlinge hurtig nach Deutschland weiter. Aber nur solange, als dort die Grenzen offen sind. Und nun 2021 das Windschattenfahren der österreichischen Exportindustrie Wenn man so immer wieder vom superreichen Ö spricht, geht das offenbar a conto der deutschen Wirtschaftspower. Aber auch nur so lange, als ... Die MAN-Pleite könnte ein Menetekel für das Auseinanderbrechen dieser Symbiose sein, die Ö hauptsächlich durch seine (nunmehr bald zugepflasterte) Natur bestreitet.