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Nach Corona-LockdownÖffnung bringt Gastronomie nur geringe Erleichterung

Österreichs Gastronomen erlitten seit dem Corona-Lockdown Mitte März einen Umsatzverlust von 3,8 Milliarden Euro. Die Wiedereröffnung der Gasthäuser morgen, Freitag, werde nur eine geringe Erleichterung bringen, sagt Standortberater Regioplan.

Die Wiedereröffnung wird nicht die alten Umsatzzahlen bringen. © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Die Wiedereröffnung der Gastronomiebetriebe unter Auflagen bringt nur eine vergleichsweise geringe Erleichterung. Der tägliche österreichweite Umsatzverlust beträgt in den nächsten Wochen etwa 52 Millionen Euro pro Tag, rechnet der Standortberater Regioplan vor. Dem gegenüber stehen 67 Millionen Euro Verlust pro Tag vor den ab Freitag geltenden Lockerungen.

Seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen und der behördlichen Maßnahmen Mitte März habe die heimische Gastronomie einen Umsatzverlust von 3,8 Milliarden Euro erlitten. Von diesem Gesamtwert entfielen etwa 63 Prozent auf die Ausgaben von Touristen. Die abrupte Beendigung der Wintersaison, aber auch die normalerweise im Mai deutlich ansteigenden Ausgaben der Städte- und Kongresstouristen würden besonders fehlen.

Vor allem urbanen Gastronomiebetriebe war es während des Lockdowns durch die Coronavirus-Pandemie vorbehalten, über Take-Away- und Lieferservice-Angebote zumindest einen Teil des Umsatzentgangs zu kompensieren. Dies habe aber nur selten über 20 Prozent eines "normalen" Umsatzes eingebracht, wie Regioplan bezifferte.

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