Ab 39 EuroWien: Hofer startet mit der Hauszustellung

Der Diskonter Hofer will in das Liefergeschäft einsteigen. In Wien können Kunden eine digitale Einkaufsliste erstellen. Ein Lieferdienst bringt dann die Waren.

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Symbolbild © Hofer
 

Nach Billa und Interspar steigt in Österreich auch der erste Diskonter ins Liefergeschäft ein. Hofer hat ein Lieferservice nun in Wien gestartet, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit. Kooperationspartner ist Roksh. Kunden können die von ihnen gewünschten Produkte in Form einer digitalen Einkaufsliste von "Personal-Shoppern" von Roksh in einer Hofer-Filiale einkaufen und liefern lassen. Mindestbestellwert: 39 Euro, Liefergebühr: 2,90 bis 6,90 Euro.

Von der Hofer-Internetseite wird man zu roksh.at weitergeleitet, wenn man als Wienerin oder Wiener vom Diskonter beliefert werden will. Die gewünschten Produkte werden in den Warenkorb gelegt und das gewünschte Lieferdatum sowie Lieferzeitfenster ausgewählt. Roksh bietet laut Hofer für den neuen Lieferservice unterschiedliche Lieferoptionen von Expresslieferung am selben Tag binnen einer oder drei Stunden über Lieferung am selben Tag mit definiertem Zeitfenster bis hin zu einer Zustellung am nächsten Tag mit ganztägigem Lieferfenster an.

3000 Produkte

Am Ende des Einkaufs nimmt der Personal Shopper mit dem Kunden telefonisch Kontakt auf, um die Bestellung abschließend zu besprechen, so Hofer. Dann können noch weitere Artikel spontan hinzugefügt werden. "Mit unserem neuen Lieferservice gelingt uns die sinnvolle Verknüpfung eines digitalen Angebots mit unseren stationären Filialen", so Hofer-Chef Horst Leitner. "Mit der Möglichkeit auf besonders rasche Lieferung - sogar innerhalb einer Stunde - schaffen wir für unsere Kundinnen und Kunden in Wien ein neues und bequemes Einkaufserlebnis."

Bestellt werden können 3.000 Produktvarianten aus den Bereichen Obst und Gemüse, Brot und Gebäck, Getränke, Kühlwaren sowie Tiefkühlwaren und Drogerie. Der Preis der Produkte selbst ist der gleiche wie in den Filialen. Geliefert werden die Produkte je nach Verfügbarkeit der Lieferfenster Montag bis Samstag im Rahmen der Filial-Öffnungszeiten.

Kommentare (2)
melahide
19
11
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Ok

Hab mich e schon gefragt, was er machen wird, nachdem er vom Kickl vor die Türe gesetzt wurde. Zuerst dachte ich, er wird in seinen alten Job machen und wieder IPhones verkaufen. Das er jetzt in Wien Lebensmittel liefert, passt auch. Aber warum Wien, lebt der nicht in Pinksfeld?

Miraculix11
2
11
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Prima Idee...

...um auch nicht so schöne Ware zu verkaufen.