Steirische Voestalpine-Forschung Zwillinge auf Schiene, mit Künstlicher Intelligenz zu Flugzeugteilen

Die Voestalpine hat ihr Forschungsbudget für das laufende Geschäftsjahr gerade auf den Rekordwert von 185 Millionen Euro angehoben. Viele Fäden laufen an steirischen Standorten zusammen. Woran dort geforscht wird.

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© (c) Klaus Morgenstern
 

Auch in der ersten Akutphase der Coronakrise, als die Voestalpine mit enormen Herausforderungen konfrontiert war, wurde an zwei Stellschrauben nicht gedreht: Weder wurde die Zahl der Ausbildungsplätze reduziert, noch wurde das Budget für Forschungsprojekte gekürzt. Jetzt, wo sich die Lage wieder stark aufgehellt hat, werden die Forschungsausgaben sogar auf eine neue Rekordhöhe angehoben – im laufenden Geschäftsjahr 2021/22 sind dafür 185 Millionen Euro vorgesehen. Vorstandschef Herbert Eibensteiner betont, „dass nur Unternehmen, die mit permanenter Forschungs- und Entwicklungsarbeit am Puls der Zeit bleiben, langfristig im internationalen Wettbewerb bestehen“. An vielen laufenden und neuen Forschungsprojekten wird an steirischen Standorten gearbeitet. Die Palette reicht u. a. von der Dekarbonisierung der Stahlproduktion über neuartige 3D-Druckverfahren, den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Fertigung von Flugzeugkomponenten bis hin zu digitalen Zwillingen für Bahnsysteme.

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