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Nach GesetzesbeschlussMehr als 100 Windräder und Hunderte Hektar Fotovoltaik für die Steiermark

Der Beschluss des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes (EAG) im Nationalrat lässt die Energiebetreiber jubeln. In der Steiermark sollen Milliarden in den Ausbau von Wind- und Sonnenkraft fließen. Neue Hürde für Wasserkraft sorgt für Kritik.

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Die Windkraftbranche plant für die kommenden zehn Jahre einen Großausbau © kk
 

"Meilenstein", "großer Tag", "drei Buchstaben, die Geschichte schreiben": Mit Superlativen wurde nicht gespart, als der Nationalrat am Mittwoch mit den Stimmen von ÖVP, Grünen, SPÖ und Neos das lange erwartete und mehrfach verschobene Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) beschloss. Es bildet die Grundlage zum geförderten Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung mit dem Ziel, Österreich bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent mit CO2-freiem Strom zu versorgen. Ausständig ist nun noch der Beschluss des Bundesrats - die Mehrheit dort ist durch die Zustimmung der SPÖ gesichert.

Kommentare (7)
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DergeerderteSteirer
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15
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Die größten Ersparnisse bringt nur ein sorgsamer, sparsamer und effizienter Umgang mit der Energie und den Recourcen,.......

alles andere ist Schaumschlägerei und Verschwendung!!

ANDEHAHE
16
15
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Unfassbar

Man zerstört hier mit Fördergeldern unwiederbringbare Lebensräume anstatt zu überlegen wo man Strom sparen könnte... Ohne Förderung kein wirtschaftlicher Windparkbau möglich... Und die Betreiber zocken ab, all das unterstützen unsere Volksvertreter... Danke

petera
13
10
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Photovoltaik auf den Dächern oder Wänden

Zerstört nichts.

Windräder sind umwelttechnisch sicher besser als Wasserkraftwerke.

Über Gas, Öl & Co reden wir gar nicht.

Auch Holz ist aufgrund der starken lokalen Emissionen nicht das Gelbe vom Ei.

Shiba1
8
5
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Windräder

sind vom Wirkungsgrad her ein Desaster.
Alles, was nur mit Hilfe von massiven Förderungen gemacht werden kann, ist unsinnig und bringt nur denen was, die das voran treiben. Bezahlen tut den Schaden dann immer die Allgemeinheit.
Und was Photovoltaikpanele an Schad-/Giftstoffen abgeben, konnte man erst kürzlich lesen.
Bringen könnte eigentlich nur ein effizienter und sparsamer Einsatz von Energie was.

steinmhe
2
22
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Illusion

Das Programm klingt zwar sehr gut, ist aber ohne begleitende Maßnahmen, wie beschleunigte Genehmigungsverfahren oder beschleunigter Ausbau des Stromnetzes, nicht zu bewältigen. Das Ziel, Österreich bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent mit CO2-freiem Strom zu versorgen, ist aber nur dann möglich, wenn wir mehr als 30% des derzeitigen Stromverbrauches einsparen. Die angedachten Maßnahmen zum Erreichen des Zieles sind unter anderem Mobilitätseinschränkungen,, Reduktion der Raumtemperaturen in Gebäuden und Wohnungen, Ausgangsbeschränkungen und einiges mehr. Und Länder im Norden und Osten von Österreich werden sich ins Fäustchen lachen, da die von ihnen gebauten Atomkraftwerke soviel Energie ´liefern,, dass keine Einschränkungen notwendig sind.

pescador
11
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Gewessler

Wenn der Lobautunnel nicht gebaut wird, retten wir das Klima.....

Hieronymus01
7
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Was sind das für Zahlenspiele.

Für das Klima ist der CO2- Ausstoß in absoluten Zahlen entscheidend.