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VW-SportwagentochterSpekulationen über ein Milliarden-Angebot für Lamborghini

VW hat laut Magazinbericht ein Milliarden-Offert für Tochter Lamborghini erhalten. Audi-Sprecher betont: Lamborghini steht nicht zum Verkauf.

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Lamborghini
Lamborghini © (c) APA/AFP/GEOFF ROBINS (GEOFF ROBINS)
 

Volkswagen dürfte ein Milliardengebot für seine Sportwagentochter Lamborghini erhalten haben. Die neu gegründete Quantum Group habe zusammen mit der Londoner Investmentfirma Centricus Asset Management ein erstes Offert über 7,5 Milliarden Euro vorgelegt, berichtete das Magazin "Autocar" am Dienstag unter Berufung auf Kaufunterlagen. Sowohl VW-Chef Herbert Diess als auch Audi-Chef Markus Duesmann wüssten vom Angebot. Ein Audi-Sprecher sagte, Lamborghini stehe nicht zum Verkauf.

"Das ist nicht Gegenstand irgendeiner Diskussion im Konzern", erklärte der Audi-Sprecher. Centricus war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Lamborghini gehört seit 1998 zu Audi.

Quantum wird dem Bericht zufolge von Rea Stark vertreten, der als ein enger Vertrauter von Anton Piech gilt, dem Sohn des Ex-VW-Aufsichtsrats Ferdinand Piech. Die beiden Männer haben zusammen das Elektroauto-Start-up Piech Automotive gegründet, bei dem unter anderem auch der ehemalige Porsche-Chef Matthias Müller arbeitet. Es sei derzeit aber unklar, ob Piech und Müller direkt an dem Kaufangebot beteiligt seien, hieß es in dem Bericht weiter.

Strategische Partnerschaft mit VW?

Piech Automotive hatte angekündigt, an einem zweisitzigen Elektro-Sportwagen zu arbeiten, der in weniger als fünf Minuten aufgeladen werden kann. Ein erstes Konzept-Auto soll Ende 2022 vorgestellt werden. Schwerpunkt der Quantum Group ist dem Magazinbericht zufolge der Kauf von Lamborghini, einschließlich der Motorsport-Aktivitäten und des Werks im italienischen Sant'Agata. Die Sportwagenschmiede solle zur "Speerspitze für Innovationen werden".

Neben dem Kauf von Lamborghini schlägt Quantum demnach eine strategische Partnerschaft mit VW vor, die unter anderem den Austausch geistigen Eigentums sowie Entwicklung und Fertigung von Batterien beinhaltet. Geplant sei ein Entwicklungszentrum für Software und Technologien für selbstfahrende Autos, bis zu 850 neue Jobs könnten so geschaffen werden. Bis 2025 solle eine "Elektro-Lösung" für Lamborghini gefunden werden.

Kommentare (1)
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uno01
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Lesenswert?

Braucht keiner

Ist ja kein eigenständiger Lamborghini mehr. Sind ja nur umgebaute Audis.