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Grüne gegen Wirtschaftsbund"Ignoranz", "Anarchie": Ein Boykott und raue Töne

Der Schlagabtausch zwischen Grüner Wirtschaft und ÖVP-Wirtschaftsbund gewinnt an Fahrt und Schärfe. Es geht um den Umgang der Wirtschaftskammer mit der Klimastrategie. Im Mittelpunkt stehen auch zwei Steirer.

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Sabine Jungwirth, Kurt Egger
Sabine Jungwirth, Kurt Egger © KLZ/Traussnig; Wirtschaftsbund
 

Das Match zwischen Grünen und ÖVP-Wirtschaftsbund (WB) sowie Spitzenvertretern der türkis-dominierten Wirtschaftskammer gewinnt weiter an Schärfe – im Zentrum des Konflikts stehen mit Sabine Jungwirth, Sprecherin der Grünen Wirtschaft, sowie WB-Generalsekretär Kurt Egger zwei Steirer. Inhaltliche Basis für den wortgewaltigen Schlagabtausch ist der Vorwurf der Grünen Wirtschaft, die Wirtschaftskammer torpediere systematisch die Klimapolitik. Gestern demonstrierten auch Vertreter von „Fridays for Future“ vor den Wirtschaftskammern. Jungwirth hat nun sogar zu einem Boykott der Kammer-Mitgliedsbeiträge aufgerufen. „So lange die WKÖ diesen Kurs fährt, rufen wir dazu auf, die Zahlung der Beiträge zu stoppen.“

Kommentare (2)
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Patriot
2
7
Lesenswert?

Seit ein paar Wochen weiß man,

wie verantwortungslos die Wirtschaftskammer mit den abgepressten Mitgliedsbeiträgen ihrer Mitglieder umgeht.
Dass daher niemand mehr einen Bock hat, Geld an die Bonzen dieser mehr als entbehrlichen Einrichtung zu überweisen, ist verständlich!

zweigerl
4
8
Lesenswert?

Ein Grundsatzstreit

Kein Wunder, dass ein Funktionär der WK, die wie alle "Kammern" ungefragte Ratschläge per Pflichtmitgliedschaft einfordert, die Jungwirth-Attacke als im Kern existenzgefährdenden Zuruf empfindet. In Zeiten des steigenden Klimawandels hat die Wirtschaft keine Priorität mehr. Es geht ums blanke Überleben auf diesem geschunden, auch von den ökonomischen Ausbeutungsszenarien geschundenen Planeten. Tausche das Ende der Ölförderung gegen den Stopp der Wasser- und Meeresvergiftung.