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Trotz hoher ArbeitslosigkeitVon Dachdeckern bis zu Ärzten: In der Steiermark fehlen die Fachkräfte

Der demografische Wandel sorgt in zahlreichen Branchen auch trotz Corona für einen akuten Fachkräftemangel. Die Wirtschaftskammer sehnt sich nach höherer Mobilität innerhalb Österreichs.

Dachdecker ist in der Steiermark ein Mangelberuf
Dachdecker ist in der Steiermark ein Mangelberuf © karepa - stock.adobe.com
 

Rund 51.000 Steirer sind derzeit arbeitslos gemeldet oder befinden sich in einer Schulung des AMS. Dazu kommen rund 60.000 Menschen in Kurzarbeit. Angesichts dieser Zahlen erscheint es durchaus paradox, dass es in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft einen veritablen Mangel an Fachkräften gibt. Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk fürchtet gar, dass die fehlenden Profis den für den erhofften Aufschwung zum Flaschenhals werden könnten, wenn nämlich Aufträge nicht angenommen werden können, weil die Arbeiter fehlen.

Kommentare (16)
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gof1234
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Der ehemalige Präsident

der Industriellenvereinigung Herr Kapsch sagte vor einigen Jahren in einer Livesendung im ORF: Wenn wir in der Industrie und generell in der Wirtschaft einmal ordentliche Löhne bezahlen würden, hätten wir keinen Facharbeitermangel!

kritik53
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Facharbeitermangel

Siehe MAN
Wer sich die MAN Löhne leisten kann und diese Gewerkschaft wünscht, hat zwar keinen Arbeitskräftemangel, dafür aber einen defizitären Betrieb.

GuentAIR
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Und wenn die Dachdecker weiterhin ...

... so ungesichert arbeiten, wie auf dem Bild dargestellt, wird man wohl bald ein paar mehr benötigen 😠

ferdinand41
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Test

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SoundofThunder
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🤔

Soll man für einen unsicheren Mindestlohn Job sein Haus verkaufen? Oder quer durch ganz Österreich zur Arbeit fahren müssen? Wie die Zigeuner? Die Jungen haben es von ihren Vätern,welche als Dachdecker,Installateure,Zerspanungstechniker,..... arbeiteten mitbekommen zu welchen Konditionen die Väter arbeiten gehen. Keine zehn Pferde bringt den Nachwuchs (verständlicherweise) dazu es den Vätern nach zu machen.

ARadkohl
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Es gibt viele gute Firmen die gutes Personal suchen und bekommen kaum jemanden.

Und wenn man heute die Einstellung zu Arbeit von manchen ansieht, kommt einem der Graus.

SoundofThunder
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🤔

Über die Einstellung zur Arbeit von manchen braucht man eh nicht mehr diskutieren weil es die Owezahrer leider immer geben wird.Da bin ich Ihrer Meinung. Aber für 1600-1700€ durch ganz Österreich pendeln oder das Risiko eingehen für einen Hilfsarbeiter Job sein Haus zu verkaufen : das Risiko geht keiner ein. Und wenn die Benzinrechnung die Hälfte von dem Gehalt frisst rentiert sich das nicht. Und wenn die Leute gezwungen werden irgendwo in der Pampa einen Mindestlohn Job anzunehmen: Was glauben Sie wie deren Motivation ausschauen wird? Die kommen,machen (wenn überhaupt!) nur das was sie machen müssen und sind wieder dahin. Die interessieren sich ja nicht für den Job.

kritik53
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Facharbeiter

Ich kenne keinen Facharbeiter, der um 1.700.- Euro arbeiten muss.
Die Betriebe sind bei normaler Arbeitseinstellung durchaus bereit, mehr zu zahlen.
Es werden sicher Zeiten kommen, wo der Facharbeiter wesentlich besser verdient, als der Akademiker, trotzdem heißt es nach wie vor in vielen Familien, dass jedes Kind studieren soll bzw. muss.

Balrog206
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Sound

Damit hast auch du recht ! Nur sollte man die Einstellung h hinterfragen wenn jahrelange Stütze kein Ansporn für egal welchen Job ist ! Da fehlt es einfach an der Einstellung !

Balrog206
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Manche

Ticken wirklich der Zeit hinterher !!! In der privaten Berufswelt bist wirklich schon lange nicht mehr unterwegs ! Wer jetzt Lap und halbwegs willig ist kann schon fordern !! Überall hängen d Schilder bei uns gesucht gesucht !!!

SoundofThunder
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😏😏😏😏

Wieviel zahlt ihr denn?

Balrog206
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Sound

Findest du 1900€ netto aufwärts bitte zu wenig ?

SoundofThunder
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PS

Und wenn Sie den Artikel gelesen hätten würden Sie es auch wissen. Ich habe schon vor Jahren geschrieben dass deine WK die Zumutbarkeitsgrenzen aufweichen will was SIE höchstselbst als Humbug abgetan haben.

Balrog206
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Naja

Zumutbarkeiten aufweichen ist sicher in vielen Fällen sinnvoll , kann nicht sein das in Ballungsräumen viele langzeitarbeitslose sind und viele Firmen Ma suchen ! Und hör auf mit der 50 er Geschichte bei uns arbeiten einige 57 plus und ich mach mir eher Sorgen wer diese in ein paar Jahr beerben wird obwohl wir immer Lehrlinge ausbilden !

SoundofThunder
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PPS

Reden Sie mit einem Installateur 50+ ob er den Job noch einmal machen würde. Oder ob er seinem Sohn den Beruf weiterempfehlen würde. Aber ihr in der WK müsst ja nicht den ganzen Tag auf den Knien rutschen.

kritik53
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Arbeitsbedingungen

Man sollte nur nicht vergessen, dass sich die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeit, Hilfsmittel etc.) schon wesentlich verbessert haben.
In Zukunft wird der gute Facharbeiter der König sein.