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Monika Kircher"Jetzt Angebote schaffen, damit junge Menschen wieder Lebensfreude bekommen"

Als Aufseherin großer Konzerne gilt Monika Kircher als der einflussreichsten Frauen in der Wirtschaft: „Wir müssen jungen Menschen jetzt Perspektiven geben."

Monika Kircher: "Ein demokratisches Land kann nicht wie ein Unternehmen gesteuert werden"
Monika Kircher: "Ein demokratisches Land kann nicht wie ein Unternehmen gesteuert werden" © Kleine Zeitung/Weichselbraun
 

Nach einem Jahr Coronakrise ist Österreich ein gespaltenes Land. Wohin steuern wir, was bereitet Ihnen Sorgen?
MONIKA KIRCHER: Ein demokratisches Land kann nicht wie ein Unternehmen gesteuert werden. Unternehmen sind es gewohnt, mit Krisen umzugehen, anders als ein Staat. Ich wünsche mir, dass wir entscheiden, wann wir zu den Bürgerrechten, wie sie vor der Ausnahmesituation gegolten haben, zurückkehren. Das sollte nicht vergessen werden.

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zweigerl
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Lesenswert?

Die "Konzernaufseherin" sitzt im Trockenen.

Es ist interessant, dass "die Wirtschaft" die Riesendellen durch die Pandemie durch "psychologische Mobilitätsangebote" ausbügeln möchte. Dem wäre entgegenzuhalten, dass die rein psychologische Aufmöbelung verwundeter Seelen, auf dass sie wieder Optimismus und Lebensglück bekommen, eine Schimäre ist, solange nicht ein sicherer Job winkt. Es ist anzunehmen (und teilweise auch zu hoffen), dass die Wirtschaft in mehreren globalschädlichen Segmenten einbricht und dass hier offenbar bereits ein Not- und Trostprogramm für gigantische Kündigungswellen vorbereitet wird. Die "Konzernaufseherin" sitzt im Trockenen.