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Im Kosovo im KreuzfeuerKelag-Chefs: „Die Attacken auf uns tun doppelt weh“

Der Kelag wird im Kosovo vorgeworfen, die Gesetze gebrochen und Umwelt geschädigt zu haben. Die Vorstände gehen in die Offensive: „Wir sind Ersatzopfer.“

Kelag-Vorstände Danny Güthlein und Manfred Freitag (von links) im Interview: „Wir hoffen nach der Wahl im Kosovo auf Beruhigung und einen Schritt zur Rationalität" © Helge Bauer
 

Die Kelag hat ihre Auslandsaktivitäten intensiviert. In Bosnien, vor allem aber im Kosovo, wirft man Ihnen vor, Gesetze zu missachten und die Umwelt zu schädigen. Was ist da los?
MANFRED FREITAG: Unser Handeln am Balkan unterscheidet sich in der Qualität in nichts von einem Projekt in Österreich. Es scheint, als wären wir Ersatzopfer für politische Auseinandersetzungen im Kosovo. Die letzte Klage geht übrigens gar nicht gegen uns, sondern gegen die Behörde.
DANNY GÜTHLEIN: Wir sind von den Regierungen in Kosovo und Bosnien eingeladen worden, Know-how ins Land zu bringen und die Abhängigkeit vom sehr, sehr schmutzigen Braunkohle-Strom zu reduzieren. Pristina (Hauptstadt des Kosovo, Anm.) ist eine der Städte mit der weltweit schlimmsten Luftqualität.

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