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Teurer BaugrundWie Corona das Wohnen verändert: Immer mehr wollen ins Grüne

Erstmals seit einigen Jahren sank 2020 die Zahl der Immobilienkäufe wieder. Für 2021 sehen Experten einen schwächeren Preisauftrieb. Außer bei Baugrundstücken: Sie sind rar, jedoch heiß begehrt. Denn wegen Corona gewinnen Landgemeinden wieder an Attraktivität.

© Marco2811 - stock.adobe.com
 

Die Pandemie wirkt sich merklich auf den Immobilienmarkt in Österreich aus, erklärt Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer des Makler-Netzwerkes Re/Max. Diese Schlussfolgerung ergebe sich einerseits aus einer ersten Analyse des abgelaufenen Jahres, andererseits aus der alljährlichen Umfrage unter den österreichweit 560 Agenten des Re/Max-Verbundes, die sich mit den künftigen Trends beschäftigt.

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yzwl
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Ich

könnte mir niemals vorstellen aufs Land zu ziehen selbst wenn das Grundstück gratis währe, nichts los auf dem Land, viele rückständige Leute deren einziger Zeitvertreib der Dorftratsch ist und Humtata Musik!

melahide
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Oh

Freunde von mir sind auch aufs Land gezogen. Irgendwo im Nirgendwo stehen da jetzt zwei große Hütten. Mit persönlich gefällt die Stadt derzeit besser, weil ich zu Fuß zum Bäcker/Markt usw kann, mit dem Rad zur Arbeit.

Natürlich hat ein Dorf auch Vorteile. Bin ja in einem aufgewachsen. Wenn es da auch Wald für Spaziergänge gibt und eben auch eine gewisse Infrastruktur, hat das was.

Was mich vom Land flüchten lies war aber eher die Gesellschaftsstruktur. Man kann zur Feuerwehr, zum Kirchenchor oder zur Blasmusik gehen. Sport ... ja. Fußball oder Eisstockschiessen. Kultur: Das jährliche Theater des Kirchenchores! Gesellschaftliche Highlights: Feuerwehrfest, Kastanienbraten mit dem Eisstockverein, ÖVP Wandertag, Adventmarkt. Und die Lieblingsbeschäftigung: Über alle Tratsch verbreiten.

Ob sich da alle darüber im Klaren sind, die das große Haus mit Garten sehen ...

Ragnar Lodbrok
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Und alle fahren dann, jeder einzelne mit

dem Auto in die Stadt zur Arbeit. Graz hat schon jetzt über 100.000 Pendletautos zu ertragen. Tagtäglich.... Wenn sich Graz dazu durchringt, eine Citymaut einzuführen - oder Fahrverbote für nicht Grazer - werden viele ganz schnell wieder nach Graz siedeln...

melahide
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Wenn dann

den Stadtverkehr komplett einschränken (außer berufliche Nutzung). In Graz schafft man wirklich fast alles mit Rad/zu Fuß ... Taktfrequenz der Öffis erhöhen und wieder mehr Nahversorger ...

petera
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Ein Grund mehr den öffentlichen Verkehr

weiter auszubauen.

Stadt / Land beides hat seine Vor- und Nachteile. Hängt sehr vom Lebensabschnitt ab.

Balrog206
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Ragnar

Und wenn du dann deinen Ausflug zu uns aufs Land machst werden wir das doppelte Verlangen !

Flogerl
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Nach Graz siedeln ?

Hau mich ab, dort möcht ich nicht mal als Bild hängen. Du kannst dir deine Stadt ---- eh schon wissen. Ich hab hier am Land alles und vor alle meine Ruhe. Aber für eines wäre ich: Landmaut oder Fahrverbote für Grazer, damti die Ruhe bestehen bleibt. Na wie findest das ?

Patriot
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@Ragnar Lodbrok: Könnte es aber dann nicht auch sein,

dass viele Nicht-Grazer nicht mehr zum Einkaufen nach Graz kommen, sondern gleich nach Seiersberg fahren?

marobeda
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Leute mit dem nötigen Kleingeld

ziehen aufs Land, weil ihnen der Lärm und Gestank in der Stadt zuviel wird. Dann fahren sie mit ihrem 3Liter SUV in die Stadt, um die Luft noch mehr zu verpesten. Das trägt sicher bei zum Klimawandel.

petera
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Leute mit dem nötigen Kleingeld haben

Ein schönes Haus mit großem Grund in Graz und verbinden Sie Vorteile von Stadt und Land. Der Rest muss Kompromisse eingehen.

Patriot
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Verhindert, dass landwirtschaftlicher Nutzgrund in großem Ausmaß verbaut wird!

Aufgrund der Auswirkungen des zu erwartenden Klimawandels werden wir zukünftig jeden Quadratmeter Acker und Wiesen bitter benötigen, um die Bevölkerung ernähren zu können!