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GastkommentarWirecard: Schuld sind einzelne Spieler, nicht das Spiel

Es braucht rigorose Aufklärung und Reformen in der Aufsicht – und keine Verteufelung des Kapitalmarktes.

© AFP
 

So schnell ist man in allen Nachrichten – wenn auch nicht freiwillig. Die Rede ist vom Online-Zahlungsdienstleister Wirecard, dessen Name die meisten Interneteinkäufer bis vor Kurzem gar nicht kannten und dessen Geschäftsmodell offenbar auch so manche Analysten und Aufseher nicht restlos verstanden haben. Über den „Fall Wirecard“ wurde und wird viel geschrieben; daher an dieser Stelle ein Schnelldurchlauf: Der einstige Börsendarling, der in seinen besten Zeiten wertvoller war als die Deutsche Bank und 2018 die traditionsreiche Commerzbank aus dem deutschen Aktienindex DAX verdrängt hat, wurde neben SAP als große europäische Technologiehoffnung gehandelt (was übrigens schon Teil des Problems ist).

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