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Keine DetailsRegierung verspricht weitere Hilfen für Gastronomen und Hotels

Gastronomen berieten mit der Regierung über das weitere Vorgehen bei den Öffnungen. Diese verspricht mehr Hilfen, ohne Details zu nennen.

Regierung verspricht weitere Hilfen für Gastronomen und Hotels
Regierung verspricht weitere Hilfen für Gastronomen und Hotels © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Bundesregierung will bei ihrer Klausur Anfang kommender Woche neue Hilfen für die Freizeitwirtschaft, Hotellerie, Gastronomie und einzelne Unterbranchen beschließen. Die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) kündigte vor dem Ministerrat ein neues Paket an. Zu Details gab sie sich noch zugeknüpft. Scharfe Kritik an der "Showpolitik der schwarz-grünen Regierung" kam indes von der SPÖ.

Am Mittwoch gab es neuerlich ein Treffen von Köstinger, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vertretern von Gastro-Unternehmen, sagte die Tourismusministerin vor dem Ministerrat. Gemeinsam würden zusätzliche Maßnahmen erarbeitet. "Viele der sehr betroffenen Brachen werden auch weiterhin Hilfe brauche", sagte Köstinger. Zuvor hatte sie unter anderem Reisebüros und -Veranstalter, Eventagenturen, Messen, Cateringfirmen, die Nachtgastronomie und viele weitere Teilbereiche der Tourismus- und Freizeitwirtschaft aufgezählt.

Aus der Sperrstunde gefordert

Schon feststehende Erleichterungen seien bevorstehende weitere Grenzöffnungen, ab 15. Juni die Erweiterung der Sperrstunde auf 01:00 Uhr und das Aus für die Schutzmaskenpflicht beim Betreten eines Lokals und dass dort auch wieder größere Gruppen gemeinsam Platz nehmen können. Viele Gastronomen - vor allem naturgemäß jene der Nachtgastronomie - forderten zuletzt allerdings das gänzliches Aus einer Coronasperrstunde. Auch die AUA-Rettung strich die Politikerin als positiv für den heimischen Tourismus hervor.

Wenig Konkretes gab es im Anschluss an das Gastro-Treffen von den Teilnehmern. "Es geht in die richtige Richtung", sagte etwa Sacher-Chef Matthias Winkler vor Medien.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch vermisste nach zahlreichen Pressekonferenzen und "runden Tischen" tatsächliche Unterstützung. "Die angekündigten Pakete haben sich allesamt in Luft aufgelöst, die Hilfen kommen bei den Unternehmen, Arbeitslosen, Familien und ArbeitnehmerInnen nicht an", so Deutsch in einer Aussendung. Er bekräftigte den Ruf nach einer Anhebung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des Letzteinkommens und konkrete Konzepte für die Gastronomie.

 

Kommentare (10)
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ernesto0815
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Unfassbar

Die ÖVP Chaostruppe hat das Epidemiegesetz abgeschafft um die Bittsteller zu selektieren
Wer bekommt was und wer bekommt nichts
Diese Regierung hat bisher den größten Schaden der 2 Republik verursacht
Aber wenn man sich die Minister ansieht wäre alles andere ein Wunder

Mein Graz
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"Elisabeth Köstinger kündigte vor dem Ministerrat ein neues Paket an"

Ankündigung folgt Ankündigung.
Dann kommt die Pressekonferenz.

Und dann kommt nix.

Natur56
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es wird Zeit

dass der Staat gleich einmal eine Entrümpelung der Steuergesetze macht sonst wird es zu spät

derhannes
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Transparenz statt tausende Fragmente

Ich wünschte mir eine einheitliche, einfach Lösung, die es den Menschen generell ermöglicht, ihren Unterhalt zu sichern. Statt komplizierter Einzellösungen, für die etliche komplizierte Regelungen getroffen werden und Anträge gestellt werden müssen, wäre eine grundsätzliche Hilfe in Höhe der Mindestsicherung pro Kopf die einfachste Lösung. Dann könnte sich jeder in der aktuellen Situation neu orientieren, etwas neues aufbauen, ohne am Hungertuch nagen zu müssen.

blackpanther
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Gastronomen beritten?

Haben sie jetzt Pferde statt Kunden?

blackpanther
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Schnell reagiert und ausgebessert👍

glashaus
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Rechtschreibkurs?

Waren die Gastronomen bei der Besprechung "beritten" oder haben sie sich mit der Regierung beraten. Dann muss es wohl "berieten" heißen.

hansi01
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Wir brauchen nichts Neues!

Wenn die Regierung beginnt die versprochenen 38 Mrd. auszubezahlen.
Ist überhaupt schon 1 Mrd. geflossen?
Bevor der Kleine einen 1000er erhält bekommt die AUA nochmals ein paar 100 Millionen.

lombok
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Wohl wieder nur leere Versprechungen ... Es kommt vom versprochenen unbürokratischen Geld NULL an!

Und so nebenbei: Wann hilft Frau Köstinger den Reisebüros??? Sie soll einfach sagen, wenn sie uns nicht hilft. Dann wissen wir endlich, dass wir fix zusperren sollen. Aber Monat für Monat die Rücklagen der Reisebüro-Inhaber zu verpulvern, ohne Aussicht auf Hilfe und bei NULL Umsatz ist sinnlos. Dann sperrt man einfach gleich zu und es bleibt einem wenigstens noch ein bisschen der Ersparnisse.

isogs
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wird sicher ein super Ergebnis

sind ja lauter Gesundheitsexperten am runden Tisch!?