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"Schwarzer Dienstag" Franzosen gehen wieder gegen Pensionsreform auf die Straße

In Frankreich haben die Gewerkschaften für heute erneut zu landesweiten Streiks und Protesten gegen die Pensionsreform von Präsident Emmanuel Macron aufgerufen.

© APA (AFP)
 

Frankreich steht ein "schwarzer Dienstag" bevor, ein Großkampftag: Im Konflikt um die Pensionsreform wollen in Frankreich wieder Zehntausende Menschen auf die Straße gehen. Mehrere Gewerkschaften, unter ihnen auch die gemäßigte CFDT, riefen zu Demonstrationen auf. In Paris wurde ein großer Protestzug angekündigt, auch in Lyon und Nantes sind Demonstratione angekündigt.

Neben Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr wurde auch erneut mit Ausfällen in Schulen gerechnet. Einschränkungen werden auch auf dem internationalen Flughafen Orly im Süden von Paris erwartet.

Die Proteste hatten vor knapp zwei Wochen begonnen. Am Dienstag vor einer Woche beteiligten sich laut Innenministerium rund 340.000 Menschen an den Demonstrationen. Am ersten Tag der Massenproteste am 5. Dezember gingen nach Regierungsangaben über 800.000 Menschen im ganzen Land auf die Straßen. Die Gewerkschaft CGT sprach sogar von über 1,5 Millionen Menschen.

Mit der Reform will die Mitte-Regierung von Präsident Emmanuel Macron die Zersplitterung in 42 Pensions-Einzelsysteme, von denen einige zahlreiche Sonderrechte und Privilegien mit sich bringen, beenden und Menschen auch dazu bringen, länger zu arbeiten.

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So sieht's aus, wenn die Metro streikt Foto © APA/AFP/MARTIN BUREAU

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