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AbgasskandalVW gab schon 1,77 Milliarden Euro für Berater und Anwälte aus

Volkswagen hat für Berater und Anwälte, die der Konzern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal beauftragt hat, bisher 1,77 Milliarden Euro ausgegeben.

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Germany-automobile-earnings-Volkswagen © APA/AFP/Tobias Schwarz
 

Die Summe beinhalte Zahlungen für alle Marken inklusive Audi und Porsche sowie alle Märkte, berichtete das "Handelsblatt" am Sonntag (Online). Ein VW-Sprecher bestätigte die Zahl von 1,77 Milliarden Euro.

Es wird davon ausgegangen, dass die Summe noch steigen wird, da die juristischen Verfahren im Zusammenhang mit dem Abgasskandal noch nicht abgeschlossen sind. Zu den großen Auftragnehmern zählt die US-Anwaltskanzlei Jones Day, die VW im September 2015 mit der Vertretung gegenüber den Strafverfolgungsbehörden in den USA beauftragt hatte.

Volkswagen hatte zu Jahresbeginn spürbar an Gewinn eingebüßt. Unter dem Strich verdiente der Konzern im ersten Quartal 3,05 Milliarden Euro, nach rund 3,3 Milliarden Euro vor einem Jahr. Dazu trugen auch die Kosten für Rechtsstreitigkeiten rund um die manipulierten Dieselmotoren bei. In der Rechnung seien Kosten für Rechtsanwälte, Vergleiche und ausstehende Verfahren enthalten, hatte VW-Finanzvorstand Frank Witter Anfang Mai gesagt.

Kommentare (3)

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gonde
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Und wer bezahlt das alles?

Richtig, der doofe Käufer, der die überteuerten VW kauft.

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levis555
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In dieser Unternehmenskategorie wird ja gerne von der win-win-win Situation als bestes und anzustrebendes Unternehmensziel

gesprochen. „Win“ aus Sicht des Unternehmens, „win“ aus Sicht des Zulieferers uns letztendlich auch „win“ aus Sicht des Kunden, der um sein Geld das bestmögliche Produkt bekommen soll.
Wie schnell das Wohl des Kunden dabei auf der Strecke bleibt oder, besser gesagt, den Konzernverantwortlichen herzlich egal ist, zeigt die schon seit einigen Jahren andauernde Misere des VW Konzernes. Anstelle einer Kulanz ähnlich der, wie sie ihren amerikanischen Kunden hinein geschoben wurde, stossen die europäischen Kunden noch immer auf eine eiserne Mauer.
Diese Situation wird auch durch die 1 3/4 Milliarden Euro verbessert, die für Anwälte, Berater usw ausgegeben wird...wozu wohl? Erraten! Um eben den soben noch mit wohlschmeckenden Worten umschmeichelten Kunden wie Öl auf Wachs abrutschen und durch die Finger schauen zu lassen.
Anscheinend gibt es gibt es noch immer genügend Fanboys/girls, wie man auch die letzten Wochen in Kärnten sehen und hören konnte, welche in ihrem automobilen Masochismus diesen Konzernen das Geld für die nicht mehr so in Premiumqualität daher kommenden Fahrzeuge in den Rachen werfen

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georgXV
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bitte NICHT vergessen !!!

VW ist einer der größten Selbstbedienungsläden:
- da bekommt ein für den ganzen Dieselskandal verantwortlicher Vorstand noch immer monatlich € 100000,- Pension,
- da bekommen selbst Betriebsräte Gehälter in der Höhe von Vorständen,
- usw. !!!

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