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Schachzug von LilihillFlughafen Klagenfurt: Doppelspitze löst Michael Kunz ab

Nach nicht einmal zwei Jahren als Flughafen-Manager verlässt Kunz seinen "Tower". Zwei Geschäftsführer übernehmen seine Nachfolge.

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Michael Kunz macht den Abflug © ©helgebauer
 

Erst im September 2017 ging Michael Kunz, von der Fraport in Frankfurt kommend, in Klagenfurt an Bord und löste seinen Vorgänger Max Schintlmeister ab. In Kunz' Amtszeit fiel die Privatisierung des Klagenfurter Flughafens. Land Kärnten und Stadt Klagenfurt, die zu Kunz' Amtsantritt 2017 noch 100 Prozent der Flughafenanteile besaßen, halten jetzt noch 25,1 Prozent; die Lilihill Capital Group des Unternehmers Franz Peter Orasch besitzt seit der Privatisierung im letztem Jahr 74,9 Prozent der Anteile und hat das Sagen in Klagenfurt-Annabichl. Diese Woche hat Kunz, wie die die Kleine Zeitung erfuhr, seinen Vertrag mit der Flughafen-Betriebsgesellschaft - einvernehmlich - vorzeitig aufgelöst.

Kommentare (5)

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Amadeus005
1
3
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Für mich zählt nur was an wirtschaftlich relevanten Verbindungen kommt

>= 4x VIE
>= 3x FRA oder MUC
Alles andere bringt nix. Kein CDG, kein AMS. Die sind als Hund zu weit weg.

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CuiBono
4
11
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Zu sehr Profi

war er wohl, der gute Mann.
Und Charakter hat er auch, will sich nicht verbiegen und geht lieber.
Bravo.

Der/die Neuen werden wohl willfähriger sein die Wünsche des wunderwuzzi-Investors verbrämt mit dem (eventuell gekauften) Abnicken der verantwortlichen Politiker in Stadt und Land zu erfüllen.

Bitte dazu beachten: Diese Politker - DAS sind die treuhänderischen Eigentümervertreter, also UNSERE Vertreter, alldieweil Eigentümer sind WIR - die Bürger!

Und das Reiten dieses toten Pferdes "Airport KLU" wurde auch schon seit Jahren von UNS finanziert. Mit UNSEREN Steuergeldern.
Um zum Schluss - nachdem UNSERE Politiker da nicht mehr drüber sahen (verstanden haben sie das Geschäft ohnehin NIE) an einen Immobilienhai verschleudert zu werden.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Danke an Rot, Schwarz und Blau.

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gintonicmiteis
0
9
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Die Tatsache,

dass Non-Aviation bei der Besetzung stärker gewichtet wurde, zeigt ja auch die langfristige Strategie: Der Flughafen wird in den nächsten Jahren zugesperrt, die Immobilien (für die Investoren) gewinnbringend veräußert. Die Bürger werden dabei wieder zusehen können und sich wundern, warum unsere Politik sich so über den Tisch ziehen lässt...

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gintonicmiteis
6
5
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Wunschkonzert der Plutokratie?

Wieso kann sich Lillihill hier eine Messeverlegung wünschen? Was geht das den Herrn an? Und warum prüft die Stadt überhaupt so einen unverschämten Zugriff auf öffentliches Eigentum?

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Kristianjarnig
5
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Als jemand aus der Airline Branche der weltweit unterwegs war.

ABER - ein "Experte" der 20 Jahre am Flughafen KLU in leitender Position beschäftigt war. Bin ich da wirklich der einzige dem hier Ungereimtheiten(wieder mal bei KLU, somit "im Süden nichts neues") auffallen? "Top Experte" wird man nicht wenn man 20 Jahre in KLU hockt. No offence. Aber so ehrlich muß man schon sein.

Jemand der 20 Jahre in KLU "gehockt" ist und dem der offensichtliche Weitblick fehlt wird genausoviel "zusammenbringen" wie seine Vorgänger. Wieviel das war soll jeder für sich entscheiden.

Was mir beruflich an so mancher "Provinzklitsche" von Airport(KLU ähnliche Airports gibt es ja zur Genüge weltweit) aufgefallen ist - der Postenschacher wird immer intern betrieben weil man ja sonst einem dahergelaufenen, mit höchstwahrscheinlich wesentlich mehr Erfahrung, das Feld räumen müßte(Italien ist auch so ein "Kandidat" dafür mit so manchem "schwindligem" Flughafen dem schlicht eine gute Führung fehlt und auch "unten rum" mal anständig aufräumt.
Lieber solange weiterpackeln solange es eben geht(und das Geld nicht ausgeht).

Ich persönlich nutze KLU seit sicher 10 Jahren nicht mehr, was ich davor gesehen habe war alles andere als beeindruckend. Wird wohl heute auch noch so sein da KLU "erfolgreich" seine Position als Schlußlicht unter Österreichs Flughäfen "behaupten" konnte.

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