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StudieBitcoin: Spekulations-Blase war Ergebnis einer Manipulation

Eine Studie der Universität Texas zeigt, dass die Kursanstiege bei Bitcoin im Jahr 2017 gewissen Mustern folgten.

Nun wurde bestätigt, was viele schon vermuteten: Die Bitcoin-Hausse war folge eine Manipulation
Nun wurde bestätigt, was viele schon vermuteten: Die Bitcoin-Hausse war folge eine Manipulation © APA/AFP/JACK GUEZ
 

Viele haben es vermutet, doch nur wurde es bestätigt: Die enorme Kursrallye der Kryptowährungen im November und Dezember des Vorjahres war das Ergebnis einer gezielten Kursmanipulation, wie die New York Times berichtet.

Demnach haben John Griffin, ein Professor auf der University of Texas, und sein Student Amin Shams die Kursentwicklung der Monate genau unter die Lupe genommen. Untersucht wurden die Transaktion über die beliebte Tauschbörse Bitfinex, die mit Tether ihre eigene Kryptowährung hat. Es hat sich gezeigt, dass es einige klare Muster bei den Transaktionen mit Tether auf der Tauschbörse gegeben hat.

Rund die Hälfte der Kursanstiege im Jahr 2017 geschah wenige Stunden nachdem Tether von Bitfinex auf andere Plattformen transferiert wurden - meist kurz nachdem der Kurs gefallen war. Selbiges gilt für andere Kryptowährungen.

Kurse fallen

Bitfinex weist die Vorwürfe zurück, Tether könne nicht verwendet werden, um Kurse zu manipulieren. Dennoch haben die Berichte den Kurs von Bitcoin und Co Mitte der Woche weiter auf Talfahrt geschickt. Bitcoin war zuletzt 6500 US-Dollar (5616 Euro) wert. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs mehr als halbiert. Dennoch: Vor einem Jahr wurde Bitcoin noch für 2419 US-Dollar gehandelt.

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