Genfer AutosalonWas Graz mit dem neuen Toyota Supra zu tun hat

Toyota enthüllte in Genf eine spektakuläre Studie. Dass die Neuauflage des Kultsportwagens Supra ab 2019 bei Magna in Graz in Serie gebaut wird, verraten die Japaner allerdings noch nicht.

Der Toyota aus Graz: Das Racing Concept GR Supra gibt einen Ausblick auf das Serienmodell des Kultsportwagens
Der Toyota aus Graz: Das Racing Concept GR Supra gibt einen Ausblick auf das Serienmodell des Kultsportwagens © AP
 

Mittendrin statt nur dabei: Magna hält am Genfer Autosalon, der gestern mit den Medien- und Industrietagen gestartet wurde, die Fahne höher denn je. Als stolzer Auftragsfertiger von renommierten Herstellern dürfen sich die Grazer in der Schweiz gleich über drei Premieren freuen.

Während Mercedes erstmals in Europa den neuen G zeigt (und zugleich als Weltpremiere den AMG 63 mit 585 PS!), hat der Jaguar I-Pace seinen ersten öffentlichen Auftritt, nachdem das Elektroauto der Briten in der Vorwoche in Graz einer handverlesenen Gästeschar präsentiert wurde. Ein Strom-Jaguar schmückt auch den Stand von Magna in Genf.

Graz bleibt ein Geheimnis

Über eine Weltpremiere des japanischen Autoriesen dürfen sich die Steirer aber vorläufig nur inoffiziell freuen. Denn dass Toyota die Neuauflage seines Kultsportwagens Supra ab 2019 fix in Graz bei Magna montieren lässt, fällt noch unter „streng geheim“.

Hintergrund: Der Bau des Wagens ist ein Gemeinschaftsprojekt mit BMW, in dem die Bayern die technische Führerschaft haben. Auf der gleichen Plattform entsteht der neue BMW z4, der bereits heuer im Herbst bei Magna vom Band laufen wird.

Unterschied: Der Toyota ist ein geschlossenes Coupé, der BMW ein Roadster mit Stoffverdeck. Auch BMW gibt sich dazu wortkarg, wenngleich seit Monaten getarnte Prototypen im Raume Graz ihre Runden ziehen. Mit einer offiziellen Bestätigung durch die beiden Hersteller wird aber demnächst gerechnet.

Kommentare (1)

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styrianprawda
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die Hoffnung stirbt zuletzt

Hoffentlich hat der Toyota dann eine schönere Heckansicht als der BMW.

Denn die ist bei den Bayern schon lange ein Schwachpunkt.

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