Vom Traktor bis zum Bagger, vom Einser-Golf-GTI bis zum Elektro-Auto, bis heute hat sich das Credo von Günther Teschl nicht verändert: Das „Kaputte wieder zum Laufen zu bringen“, lacht er. Sein Vater war KFZ-Elektriker, eine kleine Landwirtschaft war Familiensache, es „war immer was zum basteln, es war naheliegend, dass ich Mechaniker werde.“ Moped, Motocross-Maschine, 1er-Golf GTI nach dem Ende der KFZ-Lehre 2004 bei Porsche Liebenau. Und seit 2004 hat er de facto dort für weitere fünf Jobs gelernt: Servicetechniker, Pickerlschulung, Gasprüfung für erdgasbetriebene Fahrzeuge, Diagnose-Techniker und letztlich einer der ersten Hochvolt-Experten in der Branche. „Mit Virtual-Reality-Brillen sind wir anfangs in die Batterien, um zu sehen, wie alles funktioniert und was wir überhaupt machen können.“ Der Wandel ist die einzige Konstante in dem Job: „2004 hat ja keiner ans E-Auto gedacht, oder das autonome Fahren, alles ist im Wandel“, schaut er in den Rückspiegel. Das Erstaunliche, wenn Teschl erzählt, ist die Selbstverständlichkeit immer wieder dem Neuen im gleichen Job zu begegnen. „Das Rad dreht sich einfach, du musst da einfach mit.“
Im Porträt
Seine Konstante in der Arbeit ist der Wandel: Sechs Ausbildungen in 20 Jahren
Er hat für sechs Jobs in 20 Jahren gelernt: Und Günther Teschl lernt weiter: Von KFZ-Lehre bis zum Hochvolt-Experten für E-Autos. Er arbeitet so, wie wir morgen arbeiten werden.
© Klz / Stefan Pajman