30 Betriebe, die innerhalb von zwei Jahren 450 Arbeitsplätze schaffen sollen, siedelten sich 2023 in Kärnten an. In diesem Jahr sollen es nicht weniger sein: 240 Projekte würden derzeit bearbeitet, sagt der Geschäftsführer der für Betriebsansiedelungen zuständigen Landesgesellschaft Babeg, Markus Hornböck. Fünf Ansiedelungen seien fixiert. Die meisten Anfragen kommen, wie schon in den Jahren zuvor, aus den Nachbarländern Italien, Slowenien und Deutschland, Interesse an einer Niederlassung in Kärnten gebe es auch bei Unternehmen in Kroatien, Großbritannien und sogar aus Indien, so Hornböck. „Wir versuchen verstärkt zu uns passende Unternehmen in fernen Ländern anzusprechen.“ Es gebe bereits eine indische Ansiedelung im Raum Klagenfurt.
Babeg-Chef Hornböck
„Sogar indische Firmen wollen sich in Kärnten ansiedeln“
30 Ansiedelungen bedeuteten im Vorjahr den zweiten Platz im Bundesländerranking. Neben Nahmärkten stehen nun ferne Länder verstärkt im Fokus der Betriebsansiedler.
© Markus Traussnig