Natürlich musste, wenn Alfred Gusenbauer am Podium sitzt, zunächst ein Wort zur Insolvenz der Signa-Gruppe fallen, wo der ehemalige SPÖ-Bundeskanzler 14 Jahre lang den Aufsichtsratsvorsitz innehatte. „So ist es eben, wenn man Geld für das Falsche ausgibt und in Sektoren tätig ist, wo man nicht zu Hause ist, nämlich dem Handel. Signa ist letztlich an subjektiven Fehleinschätzungen gescheitert“, so der 64-Jährige gleichmütig. „Und dennoch bin ich der Meinung, dass René Großes geschaffen hat.“ Er telefoniere mit Benko weiterhin regelmäßig und „versuche, ihn psychologisch zu unterstützen“.