Die deutsche Lokführergewerkschaft GDL ruft ab morgen wieder zum Streik auf. Auch Verbindungen zwischen Deutschland und Österreich dürften betroffen sein. Die ÖBB empfehlen, Reisen zu verschieben, die Westbahn fährt planmäßig. Im Zentrum des Streiks steht Gewerkschaftsboss Claus Weselsky (64), der heuer nach 16 Jahren Amtszeit in Rente gehen wird. Altersmilde ist er aber nicht. Die „Financial Times Deutschland“ nannte ihn bereits 2006 aufgrund seines offensichtlichen Talents für den Arbeitskampf „den Einheizer von Sachsen“. Die „Welt“ ernannte ihn zum „stursten Gewerkschafter Deutschlands“.
GDL-Chef Claus Weselsky
Die Bahn steht still, wenn er es will
Porträt.
Wenn es ab Mittwoch, 24. Jänner, zum längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn kommt, steht „der sturste Gewerkschafter Deutschlands“ wieder im Scheinwerferlicht.
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