Eine deutliche Eintrübung in der Kärntner Wirtschaft zeigen die Studienergebnisse der alljährlichen Konjunkturumfrage der Arbeiterkammer Kärnten (AK), die am Mittwoch im Vorfeld der Vollversammlung am Donnerstag präsentiert wurden. Im Auftrag der AK hat das Joanneum Research Betriebsräte von 208 Unternehmen, die 65.000 Beschäftigte repräsentieren, befragt. Das sind etwa 30 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kärnten. „Die Beurteilung fällt heuer deutlich pessimistischer aus als 2022“, fasst Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach zusammen. Die Entwicklung der Auftragslage sei negativ. Darüber hinaus habe sich die Zinslandschaft massiv verändert. Für viele sei ein Eigenheim nicht mehr leistbar, was die Bautätigkeit dämpfe. Vor allem in der Industrie, in der Baubranche und im Handel hätten sich die Aussichten stark eingetrübt.
AK-Konjunkturumfrage
„Wohnen, Essen und Kleidung sind Inflationstreiber“
Die aktuelle Konjunkturumfrage der Arbeiterkammer Kärnten, die 65.000 Beschäftigte repräsentiert, zeigt massive Eintrübung. Arbeitsmarkt ist noch stabil.
© AK Kärnten/Helge Bauer