Seit 32 Jahren rückt Pfarrer Hans Fuchs nach der Heiligen Messe am 26. Dezember aus, um beim Schüttkasten zwischen Pfarrkirche und Gestüt Piber Pferde und Reiter zu segnen. Traditionell wird den Tieren am Stefanitag gesalzenes Brot gereicht. Pfarrer Fuchs hat für die edlen Vierbeiner aber noch eine besondere Köstlichkeit in der Tasche: „Ich darf ihnen gesegneten Zucker geben, für die Reiterinnen und Reiter gibt es ein Stamperl Schnaps.“ Um 9 Uhr beginnt die Messe, im Anschluss findet die Segnung mit musikalischer Untermalung durch die Piberer Weisenbläser statt.
Stefaniritt in Piber
Gesalzenes Brot und gesegneter Zucker: Die Pferdesegnung hat lange Tradition
Die Pferdesegnung und der Ausritt am Stefanitag haben lange Tradition. Einst war der Ausritt zu Ehren des Schutzpatrons der Reiter für die Gesundheit der Tiere wichtig. Heute wird dabei vor allem um Schutz und Glück fürs nächste Jahr gebeten.
© Karl Mayer