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Die Südoststeiermark hat nun viel Frauen.Kraft

Das Projekt Frauen.Kraft will der Abwanderung junger Frauen aus der Region entgegenwirken. Eine Online-Plattform weist dazu den Weg.

Das Projekt Frauenkraft zeigt die Südoststeiermark als attraktiven Lebensraum für Frauen.
© Thomas Plauder
Das Projekt Frauenkraft zeigt die Südoststeiermark als attraktiven Lebensraum für Frauen.
Thomas Plauder
Redakteur Bundesland Steiermark

Die Südoststeiermark ist ein attraktiver Lebensraum. Doch gerade junge, gut ausgebildete Frauen kehren der Region häufig den Rücken, um in der Stadt das berufliche Glück zu suchen. Dem will man nun mit dem Projekt „Frauen.Kraft Südoststeiermark“ entgegenwirken.

Angebote aufzeigen

„Wir wollen die Angebote der Südoststeiermark für Frauen zugänglich machen und aufzeigen, dass man sich bei uns durchaus beruflich und privat verwirklichen kann. Denn je besser man über die Region Bescheid weiß, desto mehr Chancen sieht man“, sagte Projektleiterin Barbara Siegl anlässlich der Präsentation des Projekts.

Ein wichtiger Baustein dabei ist die neu ins Leben gerufene Online-Plattform www.frauenkraft.vulkanland.at. Dort finden sich gebündelt nützliche Informationen rund um die Themen Bildung, berufliche Möglichkeiten oder Kinder- und Altenbetreuung in der Südoststeiermark. Dazu gibt es von Vulkan-TV produzierte Videoporträts von weiblichen Vorbildern aus der Region. Great Lenghts-Geschäftsführerin Anita Lafer, Hotelmanagerin Andrea Legenstein, Gin-Produzentin Lisa Bauer, Silvia Reindl, die Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft sowie die Nationalratsabgeordnete Agnes Totter sprechen über ihren persönlichen Werdegang, die Hürden und Herausforderungen, die sie als Frauen in der Südoststeiermark erfahren haben, aber auch über die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten.

Perspektiven sichtbar machen

„Mit der Initiative Frauen.Kraft wollen wir Perspektiven besonders für junge Frauen sichtbar machen und sie dazu ermutigen, sich in ihrer Heimat zu verwirklichen und den attraktiven Lebensraum Südoststeiermark aktiv mitzugestalten“ sagte Regionsvorstand Franz Fartek.

Auch die beiden Landtagsabgeordneten Cornela Schweiner und Julia Majcan betonten die Wichtigkeit des Projekts, das durch den Frauencall des Regionalressorts des Landes Steiermark und das Landes- und Regionalentwicklungsgesetz ermöglicht wird.