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Frisch, saftig und solidarisch

Solidarische Landwirtschaft: Kunden teilen sich Ernte

Das Modell der solidarischen Landwirtschaft fasst in der Steiermark Fuß. Dabei schließen sich die Konsumenten zu einer Gemeinschaft zusammen, die Kosten und Risiken einer Landwirtschaft trägt – und im Gegenzug die Bio-Früchte ernten darf. Von Rainer Brinskelle

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Andreas Oswald, Betriebsführer des Bio-Gemüsebaus der Familie in Oberlungitz bei Hartberg © Privat
 

Die Zahl der Landwirte, die um ihre Existenz kämpfen, steigt. Größer wird aber auch die Menge der steirischen Abnehmer, die sich mit dem Berufsstand der Landwirte solidarisch zeigt – und damit einem Trend folgt. Solidarische Landwirtschaft heißt dieses Konzept, bei dem Produzenten und Abnehmer eine Partnerschaft eingehen (siehe Infografik).

Kommentare (2)

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eeg
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Ich halte das für eine gute Idee!

Wenn wir Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen, wissen wir nicht woher das stammt. Wenn es z.B. aus der Region Neapel ist, dann ist es mit großer Wahrscheinlichkeit auf ehemaligen Müllhalden gezogen und stark kontaminiert. Wenn Italien draufsteht sagt uns das noch nicht wo in Italien und in welcher Qualität das angebaut wurde. Bei diesem Modell kenne ich den Produzenten und ich kann auch die Qualität jederzeit prüfen. Dieser Landwirt wird es sich nicht erlauben, schlechte Ware zu liefern, denn dann war es das Ende seines Projekts. Weitere Vorteile: das Geld bleibt in der Region; es werden Arbeitsplätze geschaffen und vor allem wir werden vom Ausland und den Auswirkungen einer möglichen Währungsreform unabhängig. Nicht alle haben einen Bauernmarkt in der Nähe. Und diese Produzenten kenne ich nicht so gut, wie bei diesem Projekt. Vor allem für die Städter ohne eigenen Gemüsegarten wäre das interessant.

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aiuto
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also ich brauch so etwas nicht.

wir haben doch den Handel, der uns bestens mit Obst, Gemüse usw. versorgt; und wenn jemand unbedingt, beim Bauern kaufen möchte, dann gibt's ja auch noch die Bauernmärkte.

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